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Impressionen und Programm der Tagung am 29. September 2016

1. IFS-Bildungsdialog „Ankommen in den Schulen – Chancen und Herausforderungen bei der Integration von Kindern und Jugendlichen mit Fluchterfahrung“


Herausgeberband zur Tagung

Weißes Buchcover mit Abbildung von Schulkindern, die ihre Hände übereinanderlegen, und dem schwarzen Schriftzug Ankommen in der Schule - Chancen und Herausforderungen bei der Integration von Kindern und Jugendlichen mit Fluchterfahrung © Waxmann

Die gelingende Integration von Kindern und Jugendlichen mit Fluchterfahrung stellt eine der zentralen aktuellen Herausforderungen des deutschen Bildungssystems und der alltäglichen Arbeit von Lehrerinnen und Lehrern dar. Das gemeinsame Lernen von Kindern unterschiedlicher sprachlicher, kultureller und religiöser Hintergründe ist einerseits eine große Chance für die pädagogische Arbeit. Andererseits gibt es substanzielle Herausforderungen, denen sich die Akteurinnen und Akteure auf allen Ebenen des Bildungssystems – Bildungspolitik, Bildungsadministration, Schulleitungen, Lehrkräfte, weiteres pädagogisches Personal, Eltern und die Lernenden selbst – gegenüber sehen.

Dieser Band mit Beiträgen aus Wissenschaft und Praxis widmet sich neben den aktuellen Entwicklungen und strukturellen Rahmenbedingungen einigen der wichtigsten Themen: der Integration im Klassenzimmer, der Förderung der Sprachkompetenzen sowie dem Umgang mit traumatischen Erfahrungen.

Dazu beziehen Expertinnen und Experten Stellung aus der Perspektive der Bildungspolitik, Bildungsforschung, Bildungsadministration und Bildungspraxis.

Weitere Informationen


Programm

11:00

BEGRÜSSUNG

Prof. Dr. Nele McElvany (Geschäftsführende Direktorin des IFS, TU Dortmund)
Prof. Dr. Barbara Welzel (Prorektorin Diversitätsmanagement, TU Dortmund)
Prof. Dr. Thomas Goll (Dekan Fakultät 12, TU Dortmund)
11:15

ÜBERBLICKSVORTRAG Aktuelle Flüchtlingsentwicklungen, Hintergründe und Perspektiven

Dr. Peter Daschner (Landesschulrat a.D., Hamburg)

Plenumsdiskussion
11:45

SCHWERPUNKTTHEMA Integration in die Regelklassen – Konsequenzen für die pädagogische Arbeit

Sozialpsychologische Erkenntnisse für die Arbeit in multikulturellen Klassenzimmern
Prof. Dr. Ulrich Wagner (Philipps-Universität Marburg) & Jutta Wagner (Schulamtsdirektorin, Marburg Biedenkopf)

Pädagogische Integrationsarbeit: Konzept, Struktur und Ausbildungsanforderungen
Ulf Matysiak (Teach First Deutschland)

Plenumsdiskussion
12:45 Kaffeepause
13:00

PODIUMSDISKUSSION Chancen und Herausforderungen bei der Integration von Kindern und Jugendlichen mit Fluchterfahrung – Ansätze der Bildungspolitik, Bildungspraxis und Bildungsforschung

Sylvia Löhrmann (Ministerin für Schule und Weiterbildung NRW) / Andreas Heintze (Vertreter der Kultusministerkonferenz, Behörde für Schule und Berufsbildung Hamburg) / Christiane Bainski (Landesweite Koordinierungsstelle Kommunale Integrationszentren, Dortmund) / Prof. Dr. Wilfried Bos (TU Dortmund) / Dr. Cornelia Schu (Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration, Berlin)

Plenumsdiskussion
13:45 Mittagspause mit Imbiss
14:30

SCHWERPUNKTTHEMA Sprachkompetenzen – Schlüssel und Konzepte

Befunde zur effektiven Sprachförderung im Kontext von Mehrsprachigkeit
Prof. Dr. Nele McElvany & Andreas Sander, M.A. (TU Dortmund)

Strukturelle und konzeptionelle Grundlagen der DaZ-Förderung in Schleswig-Holstein
Sabine Rutten (Leiterin DaZ-Zentrum Norderstedt)

Plenumsdiskussion
15:30 Kaffeepause
15:45

SCHWERPUNKTTHEMA Traumabewältigung bei Kindern und Jugendlichen mit Fluchterfahrung

Das Erleben von Krieg und Flucht im Kindesalter: Folgen für die Entwicklung
Dr. Ilka Lennertz (Universitätsklinikum Dresden)

Umgang mit Traumata – Empfehlungen für pädagogische Fachkräfte
Sarah Inal (Flüchtlingsambulanz für Kinder und Jugendliche im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf)

Plenumsdiskussion
16:45

ABSCHLUSS UND VERABSCHIEDUNG

Anfahrt & Lageplan

Die günstigsten Autobahnabfahrten finden Sie auf der B 1/A 40 (Dort­mund-Barop) (näher zum Cam­pus Nord) und auf der A45 (Dort­mund-Eichlinghofen). An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert. Im lokalen Straßennetz finden sich Wegweiser zum Cam­pus Nord, auf dem sich auch der Cam­pus Treff befindet. Von der Emil-Figge-Straße führt die Einfahrt Nr. 18 und vom Vogelspothsweg die Einfahrt Nr. 23 zu Parkplätzen in der Nähe des Veranstaltungsorts.

Vom Hauptbahnhof Dort­mund fährt auf Gleis 7 die S-Bahn „S1“ in Rich­tung Solingen bis zur Haltestelle „Dort­mund-Uni­ver­si­tät“ (Preisstufe A). Die S-Bahn fährt in der Hauptzeit an Werktagen im 15-Minuten-Takt und benötigt ca. 6 Minuten. Von Düsseldorf aus fährt die S-Bahn im 30-Minuten-Takt. Direkt an der S-Bahn-Station finden Sie das CDI-Ge­bäu­de, in dem sich das Institut für Schul­ent­wicklungs­forschung befindet.

Zu den Wahrzeichen der Uni­ver­si­tät gehört die H-Bahn, die auf dem Cam­pus-Nord zwei Endpunkte hat. Der eine befindet sich direkt über der S-Bahn-Station und ist von ihr bequem mit Aufzügen erreichbar. Der andere befindet sich im Zen­trum des Cam­pus Nord an der Brücke zwischen der Uni­ver­si­täts­bi­blio­thek und der Mensa, gleich neben dem Au­di­max. Die H-Bahn fährt von hier aus zum Cam­pus Süd und zum Stadtteil Eichlinghofen.

Dort­mund hat einen Flugplatz, der mit einigen Zielen in Mitteleuropa verbunden ist. Regelmäßige Flugverbindungen gibt es bei­spiels­weise nach Amsterdam, Berlin, Dresden, Katowice, Krakau, Leipzig-Halle, London, Mün­chen, Nürnberg, Paris, Posen, Stuttgart, Wien und Zürich. Für die rund 20 Ki­lo­me­ter vom Flugplatz Dort­mund zum Cam­pus kann man den Bus zum Hauptbahnhof und von dort die S-Bahn benutzen. Schneller ist in der Regel die Nutzung eines Taxis. Weitaus mehr in­ter­na­ti­o­na­le Flugverbindungen bietet der etwa 60 km entfernte Rhein-Ruhr-Flughafen in Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.