Zum Inhalt
Impressionen und Programm der digitalen Tagung am 30. September 2021

5. IFS-Bildungsdialog „Schulische Intervention: Wie kann Wis­sen­schaft-Praxis-Transfer gelingen?“



Weißes Buchcover mit Abbildung einer Lehrkraft mit Schüler*innen und schwarzen Schriftzug Schulische Intervention - Wie kann Wissenschaft-Praxis-Tansfer gelingen? © Waxmann

Ein erfolgreiches Zusammenspiel zwischen Wissenschaft und Praxis stellt ein wichtiges und gemeinsames Anliegen von Bildungsforschung, -praxis, -administration und -politik dar. Die Relevanz der Verzahnung zwischen Wissenschaft und Praxis wird insbesondere im Kontext von Interventions- und Implementationsstudien deutlich, die beispielsweise auf die Förderung fachspezifischer Kompetenzen von Lernenden, die Steigerung der Qualität von Unterricht oder die Stärkung von Chancengleichheit im Bildungssystem fokussieren.

Im Rahmen des 5. IFS-Bildungsdialogs wurde das Thema „Schulische Intervention − Wie kann Wissenschaft-Praxis-Transfer gelingen?“ von Vertreterinnen und Vertretern aus den Bereichen Bildungsforschung, -praxis, -administration und -politik gemeinsam diskutiert. Der fünfte Tagungsband der Reihe „IFS-Bildungsdialoge“ greift die Inhalte der präsentierten Beiträge sowie die angeregten Diskussionspunkte auf und knüpft weiterführend an diese an. So werden zentrale Gelingensbedingungen, Chancen und Herausforderungen eines erfolgreichen Wissenschaft-Praxis-Transfers aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet und diskutiert. Zudem werden stärker zukunftsgerichtete Überlegungen zu möglichen Transferstrategien und zur Optimierung von Transferprozessen im Kontext Schule skizziert.

Weitere Informationen


Programm

10:30

BEGRÜSSUNG

Prof. Dr. Nele McElvany (Geschäftsführende Direktorin des IFS)
Prof. Dr. Sabine Hornberg (Dekanin der Fakultät Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bildungsforschung)
MinDirig Dr. Stefan Luther (Bundesministerium für Bildung und Forschung)
10:45

ÜBERBLICKSVORTRAG Schulische Intervention: Wie kann Wissenschaft-Praxis-Transfer gelingen?

Von der Wissenschaft in die Praxis: Das Leseförderprogramm FiLBY 2-4
Prof. Dr. Anita Schilcher (Universität Regensburg)

Plenumsdiskussion
11:15

SCHWERPUNKTTHEMA Verzahnung von Wissenschaft und Praxis

Das Clearing House Unterricht - Wie Forschung Bildung fördern kann
Dr. Maximilian Knogler (Technische Universität München)

Theorie-Praxis-Transfer - „Warum eigentlich nicht?"
Dr. Martin Burghoff (Stellvertretender Schulleiter am Städtischen Gymnasium Wermelskirchen)

Plenumsdiskussion
12:15 Mittagspause
13:15

SCHWERPUNKTTHEMA Interventionen auf der Schulsystemebene

Förderung von Schulen in sozial herausfordernder Lage – Akzeptanz, Umsetzung und Auswirkungen von
Interventionen auf Schulsystemebene am Beispiel des Berliner Bonus-Programms

Dr. Susanne Böse (DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation)

Interventionen zur Schul- und Unterrichtsentwicklung in Baden-Württemberg
Prof. Dr. Benjamin Fauth und Dr. Evelin Ruth-Herbein (Institut für Bildungsanalysen des Landes Baden-Württemberg und Universität Tübingen)

Plenumsdiskussion
14:15

SCHWERPUNKTTHEMA Implementation von Interventionen

Wirksame Konzepte der Sprachförderung implementieren - Erfahrungen aus der Bund-Länder-Initiative BiSS
Prof. Dr. Becker-Mrotzek (Universität zu Köln)

Mathe sicher können - Architektur eines Implementationsprojekts und Inneneinsichten in Gelingens-bedingungen einer Netzwerkbegleiterin
Claudia Ademmer (Lehrerin Richard-von-Weizsäcker-Gesamtschule Rietberg)

Plenumsdiskussion
15:15 Kaffeepause
15:30

Input-Vortrag

Strategien für Transferprozesse – Diskursbeobachtungen und Erfahrungen
Dr. Veronika Manitius (Qualitäts- und UnterstützungsAgentur – Landesinstitut für Schule NRW)
16:00

PODIUMSDISKUSSION

Ulrike Sommer (Geschäftsführerin Wider Sense TraFo)
Simone Fleischmann (Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband)
MinDirig Dr. Stefan Luther (Bundesministerium für Bildung und Forschung)
Prof. Dr. Nele McElvany (Geschäftsführende Direktorin des IFS)

Plenumsdiskussion
16:45

ABSCHLUSS UND VERABSCHIEDUNG

Anfahrt & Lageplan

Die günstigsten Autobahnabfahrten finden Sie auf der B 1/A 40 (Dort­mund-Barop) (näher zum Cam­pus Nord) und auf der A45 (Dort­mund-Eichlinghofen). An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert. Im lokalen Straßennetz finden sich Wegweiser zum Cam­pus Nord, auf dem sich auch der Cam­pus Treff befindet. Von der Emil-Figge-Straße führt die Einfahrt Nr. 18 und vom Vogelspothsweg die Einfahrt Nr. 23 zu Parkplätzen in der Nähe des Veranstaltungsorts.

Vom Hauptbahnhof Dort­mund fährt auf Gleis 7 die S-Bahn „S1“ in Rich­tung Solingen bis zur Haltestelle „Dort­mund-Uni­ver­si­tät“ (Preisstufe A). Die S-Bahn fährt in der Hauptzeit an Werktagen im 15-Minuten-Takt und benötigt ca. 6 Minuten. Von Düsseldorf aus fährt die S-Bahn im 30-Minuten-Takt. Direkt an der S-Bahn-Station finden Sie das CDI-Ge­bäu­de, in dem sich das Institut für Schul­ent­wicklungs­forschung befindet.

Zu den Wahrzeichen der Uni­ver­si­tät gehört die H-Bahn, die auf dem Cam­pus-Nord zwei Endpunkte hat. Der eine befindet sich direkt über der S-Bahn-Station und ist von ihr bequem mit Aufzügen erreichbar. Der andere befindet sich im Zen­trum des Cam­pus Nord an der Brücke zwischen der Uni­ver­si­täts­bi­blio­thek und der Mensa, gleich neben dem Au­di­max. Die H-Bahn fährt von hier aus zum Cam­pus Süd und zum Stadtteil Eichlinghofen.

Dort­mund hat einen Flugplatz, der mit einigen Zielen in Mitteleuropa verbunden ist. Regelmäßige Flugverbindungen gibt es bei­spiels­weise nach Amsterdam, Berlin, Dresden, Katowice, Krakau, Leipzig-Halle, London, Mün­chen, Nürnberg, Paris, Posen, Stuttgart, Wien und Zürich. Für die rund 20 Ki­lo­me­ter vom Flugplatz Dort­mund zum Cam­pus kann man den Bus zum Hauptbahnhof und von dort die S-Bahn benutzen. Schneller ist in der Regel die Nutzung eines Taxis. Weitaus mehr in­ter­na­ti­o­na­le Flugverbindungen bietet der etwa 60 km entfernte Rhein-Ruhr-Flughafen in Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.