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Fakultät Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bildungsforschung

Internationale Aktivitäten am IFS

Die Anbindung an die internationale wissenschaftliche Community ist für das IFS von großer strategischer Bedeutung.  So ist das IFS in der nationalen und internationalen Spitzenforschung verankert. Darüber hinaus veröffentlichen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler regelmäßig ihre Forschungsergebnisse in englischsprachigen Fachzeitschriften oder stellen sie auf internationalen Konferenzen vor. Zudem werden regelmäßig Gastaufenthalte realisiert; so verbringen einerseits Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Forschungsaufenthalte im Ausland, und andererseits kommen Gastdozierende aus dem Ausland für Forschungsaufenthalte, Projektaustausch oder Gastvorträge ans Institut. Schließlich zeichnet sich auch der Bereich Lehre am Institut durch seine internationale Ausrichtung aus, da es bspw. Lehrkonzepte zur Implementierung interkultureller Bildung in die Lehrerausbildung gibt.

Bild von Menschen auf einem hell gekachelten Platz aus der Vogelperspektive, wobei verschiedene Menschen mit schwarzen Linien verbunden sind © Orbon_Alija​/​istock.com

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Porträt von Alyssa Laureen Grecu neben dem Journalcover © Springer Nature & IFS​/​TU Dortmund
Der Artikel befasst sich mit der Entwicklung von Schulfreude und ihrem Einfluss auf schulischen Leistungen.

Die Studie „The development of students’ school enjoyment in lower secondary school and its effect on academic achievement“ von Alyssa Grecu, Saikat Ghosh und Nele McElvany untersucht, wie sich die Schulfreude von Schülerinnen und Schülern ab der 4. Klasse im Verlauf der Sekundarstufe I entwickelt und wie diese Veränderungen mit der schulischen Leistung zusammenhängen, insbesondere im Hinblick auf Geschlechterunterschiede.

Auf der Grundlage längsschnittlicher Daten des Nationalen Bildungspanels (National Educational Panel Study) in Deutschland analysieren die Autorinnen und Autoren die Entwicklungsverläufe von mehr als 8.000 Schülerinnen und Schülern von der 4. bis zur 7. Klasse.

Die Ergebnisse zeigen einen stetigen Rückgang der Schulfreude in diesem Zeitraum, wobei Jungen einen stärkeren Rückgang erleben als Mädchen. Gleichzeitig sind höhere Werte der Schulfreude durchgängig mit besseren Leistungen in Deutsch und Mathematik verbunden.

Die Befunde unterstreichen die Bedeutung positiver Schulerfahrungen für das Wohlbefinden und den Lernerfolg von Schülerinnen und Schülern und weisen auf Implikationen für Schulentwicklung, Lehrkräftebildung und Lehrplanentwicklung hin, die auf die Förderung unterstützender und inklusiver Lernumgebungen abzielen.

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