Zum Inhalt
Laufzeit 06.01.2022 - 31.12.2024

Studie zur Wirkung von Erasmus+ in Schulen und weiteren Bildungseinrichtungen im Schulbereich

Förderer

Europaflagge mit dem blauen Schriftzug "Kofinanziert von der Europäischen Union"

Projektbeschreibung

Das von der Europäischen Union im Bereich der Bildung geförderte Programm Erasmus+ sowie seine Vorläuferprogramme zielen auf den internationalen Austausch und stellen zentrale Bausteine europäischer Bildungspolitik und -praxis dar. Bisher liegen nur wenige empirisch gewonnene Befunde zu den Wirkungen von Erasmus+ im Schulbereich vor, sowohl international als auch in Deutschland.

Grüner Schriftzug des Projektnamens Erasmus+

Die folgende Studie knüpft an dieses Forschungsdesiderat an und zielt darauf, (1) die Wirkungen von Erasmus+ im Schulbereich greifbar, nachvollziehbar und belegbar zu machen sowie seine Wirkkraft zu beleuchten, (2) Gelingensbedingungen für Erasmus+ im Schulbereich zu identifizieren, um zukünftige Projekte effektiv und erfolgreich unterstützen zu können, und (3) Wirkungen von Erasmus+ im Schulbereich in Deutschland stärker sichtbar zu machen.

Die Studie wird in den Jahren von 2022 bis 2024 von einem interdisziplinären Forscher*innenteam durchgeführt und verfolgt ein innovatives mixed-methods-Forschungsdesign, das unterschiedliche methodische Zugänge und Adressat*innengruppen einbezieht. Sie umfasst die folgenden drei Teilstudien:

  1. Teilstudie „Demographie“: Ziel dieser Teilstudie ist es, eine systematische „Demographie“ von an Erasmus+ beteiligten allgemeinbildenden Schulen in Deutschland zu erstellen, um einen Überblick über beteiligte Schultypen, ihre Charakteristika und regionale Verteilungen zu gewinnen (Erhebungsmethoden: Dokumentenanalysen, Sekundärdatenanalysen).
  2. Teilstudie „Implementation“: In Teilstudie 2 soll mittels eines qualitativen Zugangs ein vertiefender Einblick zur Implementation von Erasmus+ an allgemeinbildenden Schulen gewonnen werden. Dazu werden die Funktionsweisen und der Einsatz von Erasmus+ Elementen wie beispielsweise Mobilitätsprojekte und eTwinning im Schulalltag näher beleuchtet (Erhebungsmethode: leitfadengestützte Expert*inneninterviews).
  3. Teilstudie „Prozesse in der Schulklasse“: In Teilstudie 3 soll mittels eines quantitativen Zugangs die Wirkung von Erasmus+ basierten Unterrichtsmaßnahmen auf Schüler*innen und Lehrkräfte im Vergleich zum Normalunterricht untersucht werden (Erhebungsmethode: ambulatory assessment).

Wissenschaftliche Leitung

Operative Projektleitung

Projektmitarbeiterinnen und Projektmitarbeiter

Anfahrt & Lageplan

Die günstigsten Autobahnabfahrten finden Sie auf der B 1/A 40 (Dort­mund-Barop) (näher zum Cam­pus Nord) und auf der A45 (Dort­mund-Eichlinghofen). An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert. Im lokalen Straßennetz finden sich Wegweiser zum Cam­pus Nord, auf dem sich auch der Cam­pus Treff befindet. Von der Emil-Figge-Straße führt die Einfahrt Nr. 18 und vom Vogelspothsweg die Einfahrt Nr. 23 zu Parkplätzen in der Nähe des Veranstaltungsorts.

Vom Hauptbahnhof Dort­mund fährt auf Gleis 7 die S-Bahn „S1“ in Rich­tung Solingen bis zur Haltestelle „Dort­mund-Uni­ver­si­tät“ (Preisstufe A). Die S-Bahn fährt in der Hauptzeit an Werktagen im 15-Minuten-Takt und benötigt ca. 6 Minuten. Von Düsseldorf aus fährt die S-Bahn im 30-Minuten-Takt. Direkt an der S-Bahn-Station finden Sie das CDI-Ge­bäu­de, in dem sich das Institut für Schul­ent­wicklungs­forschung befindet.

Zu den Wahrzeichen der Uni­ver­si­tät gehört die H-Bahn, die auf dem Cam­pus-Nord zwei Endpunkte hat. Der eine befindet sich direkt über der S-Bahn-Station und ist von ihr bequem mit Aufzügen erreichbar. Der andere befindet sich im Zen­trum des Cam­pus Nord an der Brücke zwischen der Uni­ver­si­täts­bi­blio­thek und der Mensa, gleich neben dem Au­di­max. Die H-Bahn fährt von hier aus zum Cam­pus Süd und zum Stadtteil Eichlinghofen.

Dort­mund hat einen Flugplatz, der mit einigen Zielen in Mitteleuropa verbunden ist. Regelmäßige Flugverbindungen gibt es bei­spiels­weise nach Amsterdam, Berlin, Dresden, Katowice, Krakau, Leipzig-Halle, London, Mün­chen, Nürnberg, Paris, Posen, Stuttgart, Wien und Zürich. Für die rund 20 Ki­lo­me­ter vom Flugplatz Dort­mund zum Cam­pus kann man den Bus zum Hauptbahnhof und von dort die S-Bahn benutzen. Schneller ist in der Regel die Nutzung eines Taxis. Weitaus mehr in­ter­na­ti­o­na­le Flugverbindungen bietet der etwa 60 km entfernte Rhein-Ruhr-Flughafen in Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.