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Laufzeit 01.11.2015 - 31.05.2019

Ganz In II – Mit Ganztag mehr Zukunft. Das neue Ganztagsgymnasium NRW

Der Projektfokus lag auf der Unterrichtsentwicklung in einem ausgewählten Fach und einem themenspezifischen Unterstützungsangebot an 29 Ganz In-Schulen. Die begonnene Arbeit mit den Schulen wurde damit intensiviert. Zudem wurde der Transferprozess innerhalb und zwischen den Schulen stärker begleitet und ein Transfer in andere Gymnasien Nordrhein-Westfalens ermöglicht. 

Eigenmittel der Universität Duisburg-Essen, Ruhr-Universität Bochum und der TU Dortmund 

 

Projektbeschreibung

Mit dem Ziel des Abbaus sozialbedingter Bildungsungleichheiten, des Ausschöpfens von Bildungspotenzialen und der Förderung von Schulentwicklungsprozessen wurden in der ersten Projektphase von „Ganz In“ 30 Gymnasien aus NRW bei der Umstellung von einem Halb- auf einen Ganztagsbetrieb unterstützt. Hierbei konnten Entwicklungsverläufe erprobt, Gelingensbedingungen des Prozesses identifiziert und die Unterrichtsqualität durch fachdidaktische Förderkonzepte gesteigert werden. In der zweiten Phase wurde die Unterrichtsentwicklung in ausgewählten Schwerpunkten der Schulen fokussiert, indem die begonnene Entwicklungsarbeit intensiviert und der Transfer innerhalb der Schule gestärkt wurde.   

Blau-orangener Schriftzug Ganz-In und schwarzer Schriftzug des Projektnamens Mit Ganztag mehr Zukunft. Das neue Ganztagsgymnasium NRW

Die Projektarbeit sieht Beratungs- und Austauschnetzwerke vor, die der themenspezifischen Fortbildung und dem Transfer dienen. Dafür sind verschiedene Arbeitsformen und Vorgehensweisen vorgesehen (z. B. Beratungs- und Austauschnetzwerke). Inhaltlich ist die Auswahl von mindestens einem fachdidaktischen (Deutsch, Englisch, Mathematik, Chemie, Biologie, Physik) und einem themenspezifischen Vertiefungsangebot (Selbstreguliertes Lernen, Elternarbeit, Individuelle Förderung, durchgängige Sprachbildung, Übergang GS-GY) vorgesehen. Neben personellen und sachlichen Ressourcen werden den teilnehmenden Schulen Daten für die evidenzbasierte Schul- und Unterrichtsentwicklung bereitgestellt.  

Die wissenschaftliche Begleitforschung sieht ein triangulatives Forschungsdesign vor, um Entwicklungsfelder, Transfermaßnahmen und Effekte auf Organisations-, Personal- und Unterrichtsebene abzubilden sowie Produkte hervorzubringen. Die Begleitforschung besteht aus dem allgemeinen Bildungsmonitoring, das auf schulische Rahmenbedingungen, Bildungsbeteiligung, Unterrichtsqualität sowie zentrale Aspekte der Ganztagsarbeit abzielt. Einen weiteren Teilbereich der Begleitforschung stellen die Schulentwicklungsberichte dar, welche der Dokumentation der schulischen Entwicklungsarbeit und der Erfassung der entstandenen Produkte dienen. Weitere qualitative und quantitative Verfahren im Rahmen einer Ausgangs- und Abschlusserhebung bilden einen weiteren Teilbereich und dienen der Evaluation der fachdidaktischen Interventionen sowie der themenspezifischen Vertiefungsangebote. Die Projektarbeit lässt somit zum einen eine ausgestaltete Schul- und Lernorganisation im Ganztagsbetrieb und zum anderen die Weiterentwicklung des Unterrichts unter Berücksichtigung der Chancen und Herausforderungen des Ganztags im Hinblick auf fachliche, methodische und förderungsorientierte Gestaltung erwarten. 

Wissenschaftliche Leitung

Operative Projektleitung und stellvertretende Projektleitung

  • Dr. Hanna Pfänder

Projektmitarbeiterinnen und Projektmitarbeiter

  • Dr. Katharina Sartory
  • Prof. Dr. Heinz Günter Holtappels (IFS)
  • Prof. Dr. Beutel (IADS)
  • Prof. Dr. Hußmann (IEEM)

Externe Projektpartnerinnen und -partner

Ruhr-Universität Bochum

  • Prof. Dr. Ritter (Englisches Seminar)
  • Prof. Dr. Wirth (Institut für Pädagogik)

Universität Duisburg-Essen

  • Prof. Dr. Bremerich-Vos (Institut für Germanistik)
  • Prof. Dr. Fischer (Didaktik der Physik)
  • Prof. Dr. Leutner (Lehrstuhl für Lehr-Lernpsychologie)
  • Prof. Dr. Sandmann, Prof. Dr. Schmiemann (Fakultät für Biologie)
  • Prof. Dr. Sumfleth (Lehrstuhl für Didaktik der Chemie)

WWU Münster

  • Prof. Dr. Stefanie van Ophuysen

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Anfahrt & Lageplan

Die günstigsten Autobahnabfahrten finden Sie auf der B 1/A 40 (Dort­mund-Barop) (näher zum Cam­pus Nord) und auf der A45 (Dort­mund-Eichlinghofen). An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert. Im lokalen Straßennetz finden sich Wegweiser zum Cam­pus Nord, auf dem sich auch der Cam­pus Treff befindet. Von der Emil-Figge-Straße führt die Einfahrt Nr. 18 und vom Vogelspothsweg die Einfahrt Nr. 23 zu Parkplätzen in der Nähe des Veranstaltungsorts.

Vom Hauptbahnhof Dort­mund fährt auf Gleis 7 die S-Bahn „S1“ in Rich­tung Solingen bis zur Haltestelle „Dort­mund-Uni­ver­si­tät“ (Preisstufe A). Die S-Bahn fährt in der Hauptzeit an Werktagen im 15-Minuten-Takt und benötigt ca. 6 Minuten. Von Düsseldorf aus fährt die S-Bahn im 30-Minuten-Takt. Direkt an der S-Bahn-Station finden Sie das CDI-Ge­bäu­de, in dem sich das Institut für Schul­ent­wicklungs­forschung befindet.

Zu den Wahrzeichen der Uni­ver­si­tät gehört die H-Bahn, die auf dem Cam­pus-Nord zwei Endpunkte hat. Der eine befindet sich direkt über der S-Bahn-Station und ist von ihr bequem mit Aufzügen erreichbar. Der andere befindet sich im Zen­trum des Cam­pus Nord an der Brücke zwischen der Uni­ver­si­täts­bi­blio­thek und der Mensa, gleich neben dem Au­di­max. Die H-Bahn fährt von hier aus zum Cam­pus Süd und zum Stadtteil Eichlinghofen.

Dort­mund hat einen Flugplatz, der mit einigen Zielen in Mitteleuropa verbunden ist. Regelmäßige Flugverbindungen gibt es bei­spiels­weise nach Amsterdam, Berlin, Dresden, Katowice, Krakau, Leipzig-Halle, London, Mün­chen, Nürnberg, Paris, Posen, Stuttgart, Wien und Zürich. Für die rund 20 Ki­lo­me­ter vom Flugplatz Dort­mund zum Cam­pus kann man den Bus zum Hauptbahnhof und von dort die S-Bahn benutzen. Schneller ist in der Regel die Nutzung eines Taxis. Weitaus mehr in­ter­na­ti­o­na­le Flugverbindungen bietet der etwa 60 km entfernte Rhein-Ruhr-Flughafen in Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.