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Laufzeit 01.04.2011

Falke - Faire und adaptive Lesekompetenzdiagnose

Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines adaptiven, computerbasierten Testverfahrens zur Messung von Lesekompetenzen bei Schülerinnen und Schülern im Grundschulalter. Hierbei liegt ein besonderer Fokus auf der Testfairness des Instruments gegenüber unterschiedlichen Schülergruppe.

Förderer

Eigenmittel Professur McElvany

Projektbeschreibung

Das Ziel des Projektes „Faire und adaptive Lesekompetenzdiagnose“ ist die Entwicklung und Testung eines computerbasierten, adaptiven Testsystems zur fairen Erfassung der Lesekompetenz von Kindern in der dritten Klassenstufe. Die faire und verlässliche Diagnose der Kompetenzen ist eine Grundvoraussetzung für den Einsatz adäquater Förderungsmaßnahmen. An der Schnittstelle zwischen Diagnose und Förderung verfolgt das Projekt das Ziel valide Testscores zu ermitteln.

Violett-blaues Logo mit stilisierter Hand und blauer Schriftzug des Projektnamens Falke

Konkret wird der Einsatz eines adaptiven Testsystems realisiert, das sich im Gegensatz zu konventionellen Testverfahren bei der Auswahl der zur Bearbeitung vorgelegten Testfragen am Antwortverhalten der Testperson orientiert. Durch dieses Vorgehen werden höhere Differenzierungsmöglichkeiten gerade in extremen Kompetenzbereichen erzielt.

Des Weiteren wird das Ziel verfolgt, Aspekte der Testfairness in der Konstruktion des Itempools zu berücksichtigen. Die Testprozedur wird so entworfen, dass sie frei ist von Verzerrungen für oder gegen Individuen und Gruppen. Darüber hinaus sollen Entscheidungen und Rückschlüsse, die auf Grundlage von Testresultaten getroffen werden, für alle Individuen und Gruppen in vergleichbarer Art und Weise gelten. Ein bereits erreichtes Zwischenziel des Projektes ist die Entwicklung und Kalibrierung von Itempools, die die Subdomänen Wortschatz, Dekodieren und Textverständnis fair erfassen. Die kalibrierten Itempools bilden die Basis für das adaptive Testinstrument.

Als ein Endprodukt des Projektes werden einerseits Befunde zur Fairness und Validität des Instrumentes erwartet, die eine bessere Interpretation der mit dem neuen Testverfahren gemessenen Kompetenzen im Bereich der Lesefähigkeit ermöglichen. Andererseits sind Befunde über den Leistungsstand von Kindern fokussierter Subgruppen der dritten Klassenstufe ein weiteres Ziel. Etwaige Unterschiede sollen im Hinblick auf mögliche Fördermaßnahmen analysiert werden.

Wissenschaftliche Leitung

Operative Projektleitung

Anfahrt & Lageplan

Die günstigsten Autobahnabfahrten finden Sie auf der B 1/A 40 (Dort­mund-Barop) (näher zum Cam­pus Nord) und auf der A45 (Dort­mund-Eichlinghofen). An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert. Im lokalen Straßennetz finden sich Wegweiser zum Cam­pus Nord, auf dem sich auch der Cam­pus Treff befindet. Von der Emil-Figge-Straße führt die Einfahrt Nr. 18 und vom Vogelspothsweg die Einfahrt Nr. 23 zu Parkplätzen in der Nähe des Veranstaltungsorts.

Vom Hauptbahnhof Dort­mund fährt auf Gleis 7 die S-Bahn „S1“ in Rich­tung Solingen bis zur Haltestelle „Dort­mund-Uni­ver­si­tät“ (Preisstufe A). Die S-Bahn fährt in der Hauptzeit an Werktagen im 15-Minuten-Takt und benötigt ca. 6 Minuten. Von Düsseldorf aus fährt die S-Bahn im 30-Minuten-Takt. Direkt an der S-Bahn-Station finden Sie das CDI-Ge­bäu­de, in dem sich das Institut für Schul­ent­wicklungs­forschung befindet.

Zu den Wahrzeichen der Uni­ver­si­tät gehört die H-Bahn, die auf dem Cam­pus-Nord zwei Endpunkte hat. Der eine befindet sich direkt über der S-Bahn-Station und ist von ihr bequem mit Aufzügen erreichbar. Der andere befindet sich im Zen­trum des Cam­pus Nord an der Brücke zwischen der Uni­ver­si­täts­bi­blio­thek und der Mensa, gleich neben dem Au­di­max. Die H-Bahn fährt von hier aus zum Cam­pus Süd und zum Stadtteil Eichlinghofen.

Dort­mund hat einen Flugplatz, der mit einigen Zielen in Mitteleuropa verbunden ist. Regelmäßige Flugverbindungen gibt es bei­spiels­weise nach Amsterdam, Berlin, Dresden, Katowice, Krakau, Leipzig-Halle, London, Mün­chen, Nürnberg, Paris, Posen, Stuttgart, Wien und Zürich. Für die rund 20 Ki­lo­me­ter vom Flugplatz Dort­mund zum Cam­pus kann man den Bus zum Hauptbahnhof und von dort die S-Bahn benutzen. Schneller ist in der Regel die Nutzung eines Taxis. Weitaus mehr in­ter­na­ti­o­na­le Flugverbindungen bietet der etwa 60 km entfernte Rhein-Ruhr-Flughafen in Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.