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Laufzeit 01.02.2012 - 31.12.2015

International Computer and Information Literacy Study 2013

Mit der Studie ICILS 2013 (International Computer and Information Literacy Study) wurden erstmalig im internationalen Vergleich informations- und computerbezogene Kompetenzen von Jugendlichen gemessen sowie die schulischen und außerschulischen Rahmenbedingungen ihres Erwerbs empirisch elaboriert erfasst.

Förderung eines Vertiefungsmoduls durch die Deutsche Telekom Stiftung 

Projektbeschreibung

Die International Computer and Information Literacy Study (ICILS) 2013 ist eine international vergleichende Schulleistungsstudie, die informations- und computer-bezogene Kompetenzen von Jugendlichen als fächerübergreifende Kompetenz von Schülerinnen und Schülern in der 8. Jahrgangsstufe misst. Schon seit den 1990er beteiligt sich Deutschland regelmäßig an internationalen Schulleistungsstudien. Entsprechende Studien zu dem Kompetenzbereich 
Informations- und Kommunikationstechnik (information and communication technology, ICT) fehlten bisher. Die ICIL-Studie 2013 schließt diese Lücke: Sie wird von der IEA international koordiniert und greift mit ihrem Design erstmalig nunmehr ICT-Literacy als vierte Schlüsselkompetenz im Sinne eines Grundbildungskonstruktes auf.  

Dunkelgrauer Schriftzug des Projektnamens ICILS 2019 IEA mit dunkelgrauer, symbolischer Hand und einem jeweils rosa, grünen und blauen Kreis

Die Studie ICILS 2013 liegt zugrunde, dass ein kompetenter Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien in unserer Wissens- und Informationsgesellschaft unerlässlich ist. Die mit dieser Studie zu testenden Fähigkeiten spielen nicht nur in vielen Berufsfeldern eine wichtige Rolle, sondern nehmen aufgrund der fortgeschrittenen Technisierung auch im Alltag einen zentralen Stellenwert ein. Für die erfolgreiche Teilhabe in der Gesellschaft stellt die Beherrschung von Informations- und Kommunikationstechnologien eine allgemeine Kulturtechnik dar. 
Weltweit nahmen 21 Bildungssysteme an ICILS 2013 teil. Deutschland beteiligte sich mit einer bundesweit repräsentativen Stichprobe von 2.225 Schülerinnen und Schülern der achten Jahrgangsstufe und 1.386 Lehrpersonen, die in der achten Jahrgangsstufe unterrichteten. Die computer- und informationsbezogenen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler wurden erstmals computerbasiert in einer Live-Software-Umgebung erfasst. Zudem wurden über Schüler-, Lehrer- und Schulfragebögen die Rahmenbedingungen des Kompetenzerwerbs erfasst.  
Die Studie ICILS 2013 bildete national und international einen Meilenstein, da sie den gesellschaftlichen und technischen Veränderungen im 21. Jahrhundert Rechnung trägt und diese mit zeitgemäßen Methoden der empirischen Bildungs- und Schulforschung bearbeitet. 

Wissenschaftliche Leitung

Operative Projektleitung und stellvertretende Projektleitung

  • Dr. Julia Gerick

Projektmitarbeiterinnen und Projektmitarbeiter

  • Dr. Julia Weischenberg (geb. Kahnert)
  • PD Dr. Ramona Lorenz

Externe Projektpartnerinnen und -partner

Konsortium von ICILS 2013:

Kooptierte Konsorten:

  • Prof. em. Dr. Renate Schulz-Zander (TU Dortmund, IFS)
  • Dr. Heike Wendt (TU Dortmund, IFS)

Anfahrt & Lageplan

Die günstigsten Autobahnabfahrten finden Sie auf der B 1/A 40 (Dort­mund-Barop) (näher zum Cam­pus Nord) und auf der A45 (Dort­mund-Eichlinghofen). An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert. Im lokalen Straßennetz finden sich Wegweiser zum Cam­pus Nord, auf dem sich auch der Cam­pus Treff befindet. Von der Emil-Figge-Straße führt die Einfahrt Nr. 18 und vom Vogelspothsweg die Einfahrt Nr. 23 zu Parkplätzen in der Nähe des Veranstaltungsorts.

Vom Hauptbahnhof Dort­mund fährt auf Gleis 7 die S-Bahn „S1“ in Rich­tung Solingen bis zur Haltestelle „Dort­mund-Uni­ver­si­tät“ (Preisstufe A). Die S-Bahn fährt in der Hauptzeit an Werktagen im 15-Minuten-Takt und benötigt ca. 6 Minuten. Von Düsseldorf aus fährt die S-Bahn im 30-Minuten-Takt. Direkt an der S-Bahn-Station finden Sie das CDI-Ge­bäu­de, in dem sich das Institut für Schul­ent­wicklungs­forschung befindet.

Zu den Wahrzeichen der Uni­ver­si­tät gehört die H-Bahn, die auf dem Cam­pus-Nord zwei Endpunkte hat. Der eine befindet sich direkt über der S-Bahn-Station und ist von ihr bequem mit Aufzügen erreichbar. Der andere befindet sich im Zen­trum des Cam­pus Nord an der Brücke zwischen der Uni­ver­si­täts­bi­blio­thek und der Mensa, gleich neben dem Au­di­max. Die H-Bahn fährt von hier aus zum Cam­pus Süd und zum Stadtteil Eichlinghofen.

Dort­mund hat einen Flugplatz, der mit einigen Zielen in Mitteleuropa verbunden ist. Regelmäßige Flugverbindungen gibt es bei­spiels­weise nach Amsterdam, Berlin, Dresden, Katowice, Krakau, Leipzig-Halle, London, Mün­chen, Nürnberg, Paris, Posen, Stuttgart, Wien und Zürich. Für die rund 20 Ki­lo­me­ter vom Flugplatz Dort­mund zum Cam­pus kann man den Bus zum Hauptbahnhof und von dort die S-Bahn benutzen. Schneller ist in der Regel die Nutzung eines Taxis. Weitaus mehr in­ter­na­ti­o­na­le Flugverbindungen bietet der etwa 60 km entfernte Rhein-Ruhr-Flughafen in Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.