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Fakultät Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bildungsforschung
Laufzeit 01.10.2022 - 30.09.2024

Optimierung von Lehr- und Lernprozessen durch die Nutzung digitaler Verhaltensspuren in der Hochschullehre (digiVL)

In dem Projekt werden verschiedene innovative Daten genutzt, um Lernstrategien und selbstreguliertes Lernen von Studierenden in realen Kurskontexten zu untersuchen. Dabei verwenden wir:

  • digitale Verhaltensspurdaten von Lernmanagementsystemen, die objektive Daten zu Lernaktivitäten, –dauer und Leistung liefern,
  • selbstberichtete Daten zu kursspezifischer Motivation und Lernzielen und
  • detaillierten Informationen zu Kursdesigns und Kurskontexten

Ziel des Projektes ist es, individuelle und kursdesign-spezifische Faktoren zu identifizieren, die Studierende beim erfolgreichen selbstregulierten Lernen in der Hochschule unterstützen.

Gefördert von

Eigenmittel

Projektbeschreibung

Viele Studierende erleben die Studieneingangsphase und das eigenverantwortliche Lernen an der Universität als herausfordernd.

Ziel des Projektes ist es daher, individuelle und kursdesign-spezifische Faktoren zu untersuchen, die Studierende beim erfolgreichen selbstregulierten Lernen in der Hochschule unterstützen können. Dabei verwenden wir verschiedene innovative Daten aus der UCI-MUST Studie, um (erfolgreiche) Lernstrategien und selbstreguliertes Lernen von Studierenden in realen Kurskontexten zu untersuchen.

Grüner Schriftzug des Projektnamens digiVL

Wir verwenden Daten von ca. 8.000 Studierenden aus naturwissenschaftlichen Vorlesungen der University of California, Irvine. Dazu gehören:

  • digitale Verhaltensspurdaten von Lernmanagementsystemen, die objektive Daten zu Lernaktivitäten, –dauer und Leistung liefern,
  • selbstberichtete Daten zu kursspezifischer Motivation und Lernzielen und
  • detaillierte Informationen zu Kursdesign und Kurskontexten (Kurs Syllabi)

Wir nutzen verschiedene statistische Verfahren (z.B. Mehrebenen-Modelle und Latente Profilanalysen) um interindividuelle und intraindividuelle Unterschiede in Lernaktivitäten und –erfolg zu untersuchen. Lernaktivitäten von Studierenden können sich z.B. dahingehend unterscheiden, ob Studierende Kursmaterialien in Lernmanagement Systemen regelmäßig oder nur kurz vor einer Klausur nutzen, ob sie freiwillige Übungsaufgaben bearbeiten, oder ob sie Unterstützungsangebote und den Austausch mit ihren Kommiliton*innen und Dozierenden über Foren nutzen.

In dem Projekt erforschen wir individuelle Charakteristika (z.B. Motivation, vorherige Leistungen, etc.) und kursdesign-spezifische Elemente (z.B. regelmäßige Übungsaufgaben, Foren, etc.), die Gelingensbedingungen für erfolgreiches Lernen in der Hochschule darstellen können.

Erkenntnisse aus dem Projekt werden genutzt um eine Nachfolgeuntersuchung mit Datenerhebungen an der TU Dortmund in Kooperation mit dem Profilbereich FAIR zu planen.     

Wissenschaftliche Leitung

Operative Projektleitung

Interne Projektpartnerinnen und -partner

Externe Projektpartnerinnen und -partner

  • Prof. Richard Arum (University of California Irvine, School of Education)
  • Jun.-Prof. Charlott Rubach (Universität Rostock, Institut für Schulpädagogik und Bildungsforschung)