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Fakultät Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bildungsforschung

Vertretungsprofessorin Yi-Jhen Wu auf dem DGfE-Kongress in München

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Porträt Yi-Jen Wu © IFS​/​TU Dortmund
Yi-Jhen Wu diskutiert Beiträge über Disruptionen im chinesischen Bildungswesen.

Auf dem 30. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE), der in München unter dem Motto „Brüche“ stattfindet, diskutiert Vertretungsprofessorin Yi-Jhen Wu gemeinsam mit Professorin Barbara Schulte (Universität Wien) am 24.03. um 11:30 Uhr Beiträge in einer Arbeitsgruppe zum Thema „Rethinking Chinese Education Through Disruption: Hidden Dynamics, Emerging Practices“. Die Chairs der Arbeitsgruppe sind Dr. Haiqin Ning (FU Berlin) und Dr. Pujun Chen (IAEB, TU Dortmund). 

Die Arbeitsgruppe vereint drei Beiträge aus verschiedenen Teilbereichen der Bildungswissenschaft, die durch folgende Frage verbunden sind: Wie lässt sich das chinesische Bildungswesen im Kontext von Disruptionen verstehen? Der erste Beitrag ist von Haiqin Ning (FU Berlin) und untersucht chinesische Mediendiskurse über externe Bildungssysteme, die in politischen Debatten im Zuge von PISA zitiert werden, und zeigt, wie diese Diskurse China in globale Machtstrukturen einordnen, die koloniale Dynamiken reproduzieren. Der zweite Beitrag, von Dr. Pujun Chen (IAEB, TU Dortmund), untersucht die Einführung kompetenzbasierter Ansätze in der beruflichen Bildung und hebt Diskrepanzen zwischen Lehrplangestaltung und Unterrichtspraxis hervor. Im dritten Beitrag untersucht Dr. Kaiyi Li (Leibniz Institut für Bildungsmedien | Georg-Eckert-Institut) Ungleichheiten in der digitalen Infrastruktur zwischen den Provinzen und konzentriert sich dabei auf die Rolle der lokalen Regierungen. Ausgehend von Foucaults Gouvernementalität zeigt er auf, wie Regierungsrationalitäten und -techniken zu Ungleichheiten in den lokalen Umsetzungspraktiken und Ergebnissen führen.

Wir wünschen einen spannenden Austausch!