Forschung am IFS
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des IFS forschen in interdisziplinär zusammengesetzten Teams zu den genannten Themen der empirischen Schulentwicklungs- und Bildungsforschung, wobei insbesondere erziehungswissenschaftliche, psychologische und soziologische Theorien diskutiert, weiterentwickelt und empirisch überprüft werden. In Abhängigkeit vom jeweiligen Forschungsprojekt kommen dabei eine Vielzahl von Forschungsdesigns (z.B. Längsschnitt, Large-Scale, Experiment, Intervention), Erhebungsmethoden (u.a. Fragebögen, Interviews, Kompetenztests, Videographie) und quantitativen und qualitativen Auswertungsmethoden zum Einsatz.

Das IFS beteiligt sich aktiv durch Publikationen, Vorträge und Konferenzbeteiligungen sowie durch interdisziplinäre Verbundforschungsprojekte am nationalen und internationalen fachwissenschaftlichen Austausch. Zudem pflegt das IFS enge Kontakte zu Schulen und weiteren Strukturen der Bildungsadministration. Diese Praxisnähe mit dem damit verbundenen Wissenstransfer und der nationale und internationale fachwissenschaftliche Austausch machen in ihrer Kombination eine besondere Stärke des Instituts aus.
Forschungsbericht
In regelmäßigen Abständen veröffentlicht das IFS seine Aktivitäten in einem Forschungsbericht und stellt diesen zum Download als PDF bereit: Forschungsbericht 2022-2023.
Aktuell laufende Forschungsprojekte am IFS
Aktuelles aus der Forschung
beVinuS.nrw: Erkenntnisse zur Nutzung digitaler Mathematiklernangebote
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Zum Jahresende 2025 schloss das dreijährige vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW geförderte Verbundprojekt der Bergischen Universität Wuppertal, RWTH Aachen und TU Dortmund „Begleitendes Virtuelles nulltes Semester an Hochschulen in NRW“ (beVinuS.nrw) ab, in dem ein begleitendes Virtuelles nulltes Semester an den Fakultäten Mathematik, Physik, Maschinenbau und Elektrotechnik und Informationstechnik der TU Dortmund erprobt wurde. Der Fokus des Projekts lag auf der Unterstützung Studierender beim Auffrischen mathematischer Schulkompetenzen in ihren Grundlagenveranstaltungen, wozu Selbsttests und digitale Kursangebote zur Verfügung gestellt wurden.
Das Lernangebot, das über Moodle genutzt werden konnte, wurde in den Studiengängen der Elektrotechnik und Informationstechnik und Physik über drei Semester am IFS evaluiert. Die Evaluationsergebnisse zeigten, dass Studienanfänger*innen mit Lücken im mathematischen Vorwissen in die Vorlesungen starten. Gleichzeitig wurden freiwillige Lernangebote, wie beVinuS.nrw, im Semesterverlauf jedoch kaum in Anspruch genommen. Insgesamt spiegelte die Nutzung der beVinuS-Moodle-Kurse, genauso wie die Nutzung von veranstaltungsbezogenen Moodle-Kursen, ein tendenziell ereignisbezogenes Nutzungsverhalten wider. So konnten besonders viele Klickaktivitäten zu den beVinuS-Präsenz-Testungen, Pflichtabgaben oder kurz vor den Klausuren verzeichnet werden. Tendenziell zeigten motiviertere Studierende bei den beVinuS.nrw-Mathematiktests höhere Leistungen und eine intensivere Lernangebotsnutzung. Um Studierende mit erhöhtem Unterstützungsbedarf besser zu adressieren, werden die IFS-Ergebnisse nun zur Weiterentwicklung des Lernangebots genutzt.
Weitere Learnings des Projekts finden sich auch im Projekthandbuch „How to beVinuS.nrw“, das Orientierungspunkte zur Umsetzung eines begleitenden Virtuellen nullten Semesters bietet.
Download: Handbuch „How to beVinuS.nrw“


























