Forschung am IFS
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des IFS forschen in interdisziplinär zusammengesetzten Teams zu den genannten Themen der empirischen Schulentwicklungs- und Bildungsforschung, wobei insbesondere erziehungswissenschaftliche, psychologische und soziologische Theorien diskutiert, weiterentwickelt und empirisch überprüft werden. In Abhängigkeit vom jeweiligen Forschungsprojekt kommen dabei eine Vielzahl von Forschungsdesigns (z.B. Längsschnitt, Large-Scale, Experiment, Intervention), Erhebungsmethoden (u.a. Fragebögen, Interviews, Kompetenztests, Videographie) und quantitativen und qualitativen Auswertungsmethoden zum Einsatz.

Das IFS beteiligt sich aktiv durch Publikationen, Vorträge und Konferenzbeteiligungen sowie durch interdisziplinäre Verbundforschungsprojekte am nationalen und internationalen fachwissenschaftlichen Austausch. Zudem pflegt das IFS enge Kontakte zu Schulen und weiteren Strukturen der Bildungsadministration. Diese Praxisnähe mit dem damit verbundenen Wissenstransfer und der nationale und internationale fachwissenschaftliche Austausch machen in ihrer Kombination eine besondere Stärke des Instituts aus.
Forschungsbericht
In regelmäßigen Abständen veröffentlicht das IFS seine Aktivitäten in einem Forschungsbericht und stellt diesen zum Download als PDF bereit: Forschungsbericht 2022-2023.
Aktuell laufende Forschungsprojekte am IFS
Aktuelles aus der Forschung
Forschungsprojekt FOCUS erfolgreich abgeschlossen
- News
- Projekte

Die durch die Young Academy der TU Dortmund geförderte Studie zur Untersuchung von Stereotype Threat-Effekten auf Wortschatz, Motivation, Emotion und Wohlbefinden wurde erfolgreich beendet. Im Rahmen des Projekts, das zwischen Mai 2024 und Januar 2026 lief, standen Auswirkungen von Stereotype Threat – der Befürchtung, ein negatives Stereotyp über die eigene soziale Gruppe zu bestätigen – im Zentrum der Untersuchung. Neben der Betrachtung der vielseitigen Effekte von Stereotype Threat wurden auch bedeutsame personale Moderatoren betrachtet, von denen angenommen wird, dass sie Stereotype Threat-Effekte abmildern oder verstärken können.
Das Projekt richtete sich an Studierende. Es nahmen insgesamt rund 600 Studierende an der Studie teil. Methodisch basierte das Projekt auf einem experimentellen Prä-Post-Design mit unterschiedlichen Stereotype Threat-Bedingungen, zu denen die Studierenden randomisiert zugewiesen wurden.
Zu den wesentlichen Erkenntnissen zählt, dass Stereotype Threat sich auch auf das Wohlbefinden von Studierenden auswirken kann. Darüber hinaus konnten wichtige Hinweise auf personale Moderatoren gewonnen werden, die negative Effekte von Stereotype Threat abmildern können. Die Ergebnisse leisten einen wertvollen Beitrag zum besseren Verständnis der mannigfaltigen Stereotype Threat-Effekte auf zentrale Merkmale des Studienerfolgs und liefern erste Ansatzpunkte für mögliche Interventionen. Die Resultate des Projekts werden im Rahmen einer wissenschaftlichen Publikation aufgearbeitet und auf Konferenzen präsentiert.


























