Forschung am IFS
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des IFS forschen in interdisziplinär zusammengesetzten Teams zu den genannten Themen der empirischen Schulentwicklungs- und Bildungsforschung, wobei insbesondere erziehungswissenschaftliche, psychologische und soziologische Theorien diskutiert, weiterentwickelt und empirisch überprüft werden. In Abhängigkeit vom jeweiligen Forschungsprojekt kommen dabei eine Vielzahl von Forschungsdesigns (z.B. Längsschnitt, Large-Scale, Experiment, Intervention), Erhebungsmethoden (u.a. Fragebögen, Interviews, Kompetenztests, Videographie) und quantitativen und qualitativen Auswertungsmethoden zum Einsatz.

Das IFS beteiligt sich aktiv durch Publikationen, Vorträge und Konferenzbeteiligungen sowie durch interdisziplinäre Verbundforschungsprojekte am nationalen und internationalen fachwissenschaftlichen Austausch. Zudem pflegt das IFS enge Kontakte zu Schulen und weiteren Strukturen der Bildungsadministration. Diese Praxisnähe mit dem damit verbundenen Wissenstransfer und der nationale und internationale fachwissenschaftliche Austausch machen in ihrer Kombination eine besondere Stärke des Instituts aus.
Forschungsbericht
In regelmäßigen Abständen veröffentlicht das IFS seine Aktivitäten in einem Forschungsbericht und stellt diesen zum Download als PDF bereit: Forschungsbericht 2022-2023.
Aktuell laufende Forschungsprojekte am IFS
Aktuelles aus der Forschung
Internationales virtuelles Symposium zu Politischer Bildung
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Mehr als 80 internationale Forschende nahmen am virtuellen Symposium zum Thema „Building Democratic Citizenship: Civic Education, Inequality, and Engagement“ am 4. März teil. Das virtuelle Symposium vereinte aktuelle Entwicklungen und Forschungsergebnisse zu den Themen politische Bildung und Entwicklung von Jugendlichen, darunter Unterrichtspraktiken, politische Sozialisation und Herausforderungen wie der Klimawandel. Die Beiträge untersuchten, wie junge Menschen auf eine informierte und gerechte politische Teilhabe in einer sich wandelnden Welt vorbereitet werden können und welche Rolle dabei soziale Ungleichheiten spielen.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand ein Vortrag von Connie Flanagan (University of Wisconsin-Madison, USA), die einen Überblick über Änderungen in der Forschung zu politischer Entwicklung von Jugendlichen gab und aktuelle Forschung zu zivilgesellschaftlichem Engagement von Jugendlichen in der Klimakrise vorstellte. Es folgten Vorträge von Diego Carrasco (Universidad Católica de Chile) und Joke Matthieu (Universität Antwerpen, Niederlande). Darüber hinaus gaben Pascal Alscher (IFS) und Daniel Deimel (Universität Duisburg-Essen) Einblicke in die Forschung des Civic Education Research Lab (CERL).
Das virtuelle Symposium wurde vom Civic Education Research Lab (CERL) veranstaltet, an dem Dr. Pascal Alscher und Dr. Elisabeth Graf von Institut für Schulentwicklungsforschung beteiligt sind und das durch das PostdocLab-Programm des College for Social Sciences and Humanities, Teil der University Alliance Ruhr (UA Ruhr), finanziert wird.


























