Forschung am IFS
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des IFS forschen in interdisziplinär zusammengesetzten Teams zu den genannten Themen der empirischen Schulentwicklungs- und Bildungsforschung, wobei insbesondere erziehungswissenschaftliche, psychologische und soziologische Theorien diskutiert, weiterentwickelt und empirisch überprüft werden. In Abhängigkeit vom jeweiligen Forschungsprojekt kommen dabei eine Vielzahl von Forschungsdesigns (z.B. Längsschnitt, Large-Scale, Experiment, Intervention), Erhebungsmethoden (u.a. Fragebögen, Interviews, Kompetenztests, Videographie) und quantitativen und qualitativen Auswertungsmethoden zum Einsatz.

Das IFS beteiligt sich aktiv durch Publikationen, Vorträge und Konferenzbeteiligungen sowie durch interdisziplinäre Verbundforschungsprojekte am nationalen und internationalen fachwissenschaftlichen Austausch. Zudem pflegt das IFS enge Kontakte zu Schulen und weiteren Strukturen der Bildungsadministration. Diese Praxisnähe mit dem damit verbundenen Wissenstransfer und der nationale und internationale fachwissenschaftliche Austausch machen in ihrer Kombination eine besondere Stärke des Instituts aus.
Forschungsbericht
In regelmäßigen Abständen veröffentlicht das IFS seine Aktivitäten in einem Forschungsbericht und stellt diesen zum Download als PDF bereit: Forschungsbericht 2022-2023.
Aktuell laufende Forschungsprojekte am IFS
Aktuelles aus der Forschung
Neuer Artikel im Journal of Educational Psychology erschienen
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Die Studie „Domain-Specific Career Aspirations, Motivation, and Achievement in Math and Reading Across Adolescence“ von Elisabeth Graf, Jörg-Tobias Kuhn und Nele McElvany untersucht, wie sich fachbezogene berufliche Interessen in Mathematik und Lesen im Jugendalter entwickeln und wie diese mit Motivation und Leistung zusammenhängen.
Auf der Grundlage längsschnittlicher Daten von 8.317 Jugendlichen in Deutschland analysieren die Autor*innen die Stabilität, Entwicklungsverläufe und Prädiktoren von mathematisch- und lesebezogenen Berufswünschen vom frühen Jugendalter bis ins junge Erwachsenenalter. Darüber hinaus wird untersucht, wie sich Zusammenhänge mit motivationalen Überzeugungen, etwa intrinsischer Motivation, über die Zeit verändern und inwiefern berufliche Interessen selbst spätere Motivation und Leistung vorhersagen.
Die Ergebnisse zeigen eine zunehmende Stabilität der fachbezogenen Berufswünsche sowie leichte Anstiege sowohl für mathematische als auch für lesebezogene Berufswünsche im Verlauf der Adoleszenz. Zudem sind die Zusammenhänge zwischen intrinsischer Motivation und lesebezogenen Berufswünschen im Alter von 16 Jahren stärker ausgeprägt als im Alter von 13 Jahren.
Darüber hinaus liefern die Analysen teilweise Hinweise auf Zusammenhänge zwischen beruflichen Interessen und motivationalen Überzeugungen über die Zeit hinweg. Die Befunde unterstreichen die Bedeutung der Adoleszenz als zentrale Phase für die berufliche Orientierung und bieten wichtige Anknüpfungspunkte für die Berufsberatung sowie für die Förderung bereichsspezifischer Interessen im Bildungsprozess.
Zum Beitrag: Artikel im Journal of Educational Psychology

























