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Fakultät Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bildungsforschung

Forschung am IFS

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des IFS forschen in interdisziplinär zusammengesetzten Teams zu den genannten Themen der empirischen Schulentwicklungs- und Bildungsforschung, wobei insbesondere erziehungswissenschaftliche, psychologische und soziologische Theorien diskutiert, weiterentwickelt und empirisch überprüft werden. In Abhängigkeit vom jeweiligen Forschungsprojekt kommen dabei eine Vielzahl von Forschungsdesigns (z.B. Längsschnitt, Large-Scale, Experiment, Intervention), Erhebungsmethoden (u.a. Fragebögen, Interviews, Kompetenztests, Videographie) und quantitativen und qualitativen Auswertungsmethoden zum Einsatz.

Wissenschaftliche Mitarbeitende des IFS bei einer Besprechung © IFS​/​TU Dortmund

Das IFS beteiligt sich aktiv durch Publikationen, Vorträge und Konferenzbeteiligungen sowie durch interdisziplinäre Verbundforschungsprojekte am nationalen und internationalen fachwissenschaftlichen Austausch. Zudem pflegt das IFS enge Kontakte zu Schulen und weiteren Strukturen der Bildungsadministration. Diese Praxisnähe mit dem damit verbundenen Wissenstransfer und der nationale und internationale fachwissenschaftliche Austausch machen in ihrer Kombination eine besondere Stärke des Instituts aus.

Forschungsbericht

In regelmäßigen Abständen veröffentlicht das IFS seine Aktivitäten in einem Forschungsbericht und stellt diesen zum Download als PDF bereit: Forschungsbericht 2022-2023.

Aktuell laufende Forschungsprojekte am IFS

Aktuelles aus der Forschung

Neuer Artikel in Social Psychology of Education erschienen

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Porträt von Birgit Heppt neben dem Journalcover "Social Psychology of Education" © 2026 Springer Nature & Birgit Heppt
Der Artikel befasst sich mit der Anzahl von Büchern im Haushalt und ihrem Zusammenhang mit schulischen Leistungen.

Die Studie „Number of books at home and student achievement: new insights from two assessment methods and their interplay with the home literacy environment“ von Birgit Heppt, Anna Volodina, Patricia A. Iglesias und Melanie Revilla untersucht, wie verschiedene Maße zur Erfassung von Büchern im Haushalt mit schulischen Leistungen und der häuslichen Lernumgebung zusammenhängen.
Auf der Grundlage von Querschnittsdaten von 332 Eltern von Grundschulkindern der Klassen 1, 3 und 5 in Spanien analysieren die Autorinnen, wie verschiedene Varianten der Bücherfrage (Kinderbücher vs. Erwachsenbücher) mit der häuslichen Lernumgebung und den schulischen Leistungen zusammenhängen und welche Rolle die Erhebungsmethode spielt. Die Anzahl der Bücher wurde zum einen über eine offene Angabe in einem Online-Fragebogen erfasst. Zum anderen wurden die Teilnehmenden gebeten, die Bücher in ihrem Haushalt mithilfe einer App zu fotografieren.
Die Ergebnisse zeigen, dass insbesondere die Anzahl an Kinderbüchern – im Gegensatz zu Büchern für Erwachsene – mit besseren Leistungen in Spanisch und Mathematik zusammenhängt. Zudem lässt sich die Qualität der häuslichen Lernumgebung durch die Anzahl der Kinderbücher erklären, sie hängt jedoch nicht direkt mit den schulischen Leistungen der Grundschulkinder zusammen.
Der Vergleich der beiden Erhebungsmethoden zeigt eine hohe Übereinstimmung zwischen den offenen Angaben zur Anzahl der Bücher und den mittels Fotos erfassten Büchern, wobei die Fragen deutlich höhere Rücklaufquoten erzielen. Die Befunde sprechen dafür, offene Fragen als praktikable und valide Methode zur Erfassung der Bücheranzahl in der Bildungsforschung einzusetzen.

Zum Beitrag: Artikel in Social Psychology of Education