Forschung am IFS
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des IFS forschen in interdisziplinär zusammengesetzten Teams zu den genannten Themen der empirischen Schulentwicklungs- und Bildungsforschung, wobei insbesondere erziehungswissenschaftliche, psychologische und soziologische Theorien diskutiert, weiterentwickelt und empirisch überprüft werden. In Abhängigkeit vom jeweiligen Forschungsprojekt kommen dabei eine Vielzahl von Forschungsdesigns (z.B. Längsschnitt, Large-Scale, Experiment, Intervention), Erhebungsmethoden (u.a. Fragebögen, Interviews, Kompetenztests, Videographie) und quantitativen und qualitativen Auswertungsmethoden zum Einsatz.

Das IFS beteiligt sich aktiv durch Publikationen, Vorträge und Konferenzbeteiligungen sowie durch interdisziplinäre Verbundforschungsprojekte am nationalen und internationalen fachwissenschaftlichen Austausch. Zudem pflegt das IFS enge Kontakte zu Schulen und weiteren Strukturen der Bildungsadministration. Diese Praxisnähe mit dem damit verbundenen Wissenstransfer und der nationale und internationale fachwissenschaftliche Austausch machen in ihrer Kombination eine besondere Stärke des Instituts aus.
Forschungsbericht
In regelmäßigen Abständen veröffentlicht das IFS seine Aktivitäten in einem Forschungsbericht und stellt diesen zum Download als PDF bereit: Forschungsbericht 2022-2023.
Aktuell laufende Forschungsprojekte am IFS
Aktuelles aus der Forschung
Neuer Artikel in Teaching and Teacher Education erschienen
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Die Studie „Fostering pre-service teachers’ classroom management in an inclusive classroom: How effective are serious educational games?“ von Annika Ohle-Peters und Nele McElvany befasst sich mit dem Potenzial von Serious Educational Games in der Lehrkraftausbildung im digitalen Zeitalter.
Im Rahmen der Studie wurden 19 Serious Educational Games (SEGs) entwickelt, die in einer inklusiven vierten Klasse verortet sind und zentrale Aspekte der Klassenführung thematisieren. In einem quasi-experimentellen Kontrollgruppendesign wurden 193 angehende Lehrkräfte in universitären Lehrveranstaltungen untersucht. Analysiert wurden unter anderem Wissen über Klassenführung, Einstellungen zu inklusiver Bildung sowie die Lehrmotivation.
Die Ergebnisse zeigen einen positiven Effekt der Intervention auf einen Teilbereich des selbst eingeschätzten Wissens zur Klassenführung bei den Teilnehmenden der Interventionsgruppe.
Die Befunde liefern wichtige Hinweise für den Einsatz und die Weiterentwicklung von Serious Educational Games in der Lehrkräftebildung.
Zum Beitrag: Artikel in Teaching and Teacher Education

























