Forschung am IFS
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des IFS forschen in interdisziplinär zusammengesetzten Teams zu den genannten Themen der empirischen Schulentwicklungs- und Bildungsforschung, wobei insbesondere erziehungswissenschaftliche, psychologische und soziologische Theorien diskutiert, weiterentwickelt und empirisch überprüft werden. In Abhängigkeit vom jeweiligen Forschungsprojekt kommen dabei eine Vielzahl von Forschungsdesigns (z.B. Längsschnitt, Large-Scale, Experiment, Intervention), Erhebungsmethoden (u.a. Fragebögen, Interviews, Kompetenztests, Videographie) und quantitativen und qualitativen Auswertungsmethoden zum Einsatz.

Das IFS beteiligt sich aktiv durch Publikationen, Vorträge und Konferenzbeteiligungen sowie durch interdisziplinäre Verbundforschungsprojekte am nationalen und internationalen fachwissenschaftlichen Austausch. Zudem pflegt das IFS enge Kontakte zu Schulen und weiteren Strukturen der Bildungsadministration. Diese Praxisnähe mit dem damit verbundenen Wissenstransfer und der nationale und internationale fachwissenschaftliche Austausch machen in ihrer Kombination eine besondere Stärke des Instituts aus.
Forschungsbericht
In regelmäßigen Abständen veröffentlicht das IFS seine Aktivitäten in einem Forschungsbericht und stellt diesen zum Download als PDF bereit: Forschungsbericht 2022-2023.
Aktuell laufende Forschungsprojekte am IFS
Aktuelles aus der Forschung
UNESCO Welttag des Buches: Gedruckte Bücher und Lesekompetenz
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Der familiäre Buchbesitz ist im internationalen Mittel deutlich zurückgegangen. Allerdings ist der Zusammenhang zwischen der Anzahl der Bücher im Haushalt und der Lesekompetenz von Grundschulkindern im gleichen Zeitraum international angestiegen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Auswertung der Internationalen Grundschul-Lese-Untersuchung (IGLU), die auf Daten von 18 Staaten und Regionen im Zeitraum von 2001 bis 2021 basiert. In Deutschland nahm der familiäre Buchbesitz in diesem Zeitraum nur in geringem Maße ab und der Zusammenhang mit der Lesekompetenz blieb stabil. Die Befunde legen nahe, dass der familiäre Buchbesitz trotz aller Diskussionen um die Bedeutung gedruckter Bücher und der Veränderung der Lesekultur nach wie vor eine vorteilhafte häusliche Leseumgebung für Kinder widerspiegelt.
Weitere Informationen: Pressemitteilung und Kurzbericht



























