IFS Graduate School for Interdisciplinary Educational Research
Die Graduate School for Interdisciplinary Educational Research des Instituts für Schulentwicklungsforschung (IFS) bietet ein strukturiertes Promotionsprogramm, das Promovierende während der Promotion zielgerichtet begleitet und optimal auf eine Karriere innerhalb sowie außerhalb der Wissenschaft vorbereitet. Am IFS arbeiten Forschende gemeinsam interdisziplinär an Fragestellungen der Bildungsforschung, wobei ein breites Spektrum an Studiendesigns und statistischen Methoden zum Einsatz kommt und internationale, nationale und regionale Perspektiven einbezogen werden.

Die Promotionen im Rahmen der IFS Graduate School for Interdiciplinary Educational Research bearbeiten in der Regel, aber nicht ausschließlich pädagogisch-psychologische, erziehungswissenschaftliche, bildungssoziologische, entwicklungs- oder sozialpsychologische Fragestellungen.
Das Curriculum der Graduate School umfasst die folgenden vier zentralen Bereiche:
Im Bereich Qualifikation und Weiterbildung steht ergänzend zu der individuellen Förderung in den einzelnen Arbeitsgruppen und der dortigen Betreuung die institutsübergreifende systematische Förderung wissenschaftlicher und methodischer Kompetenzen im Zentrum. Dazu gehören:
- das Basis-Curriculum, bestehend aus der Diskussion aktueller Studien und methodischer Zugänge,
- das Qualifikationsforum (QuaFo) zur Vorstellung und Diskussion von laufenden Promotionsvorhaben,
- die Ringvorlesung mit nationalen und internationalen Gästen,
- die Promovierendenkonferenz,
- das Methodencurriculum mit halbjährlichen Workshops zu statistischen Grundlagen sowie
- der IFS Career Day zu Karrierewegen innerhalb und außerhalb der Forschung und Vernetzung mit IFS-Alumni und Alumnae.
Insgesamt bietet der Bereich ein breit angelegtes Qualifikationsprogramm, das sowohl fachliche Exzellenz als auch methodische Breite gezielt fördert.

Im Bereich des wissenschaftlichen Austauschs und der Vernetzung steht die Förderung des forschungsbezogenen inner- und interdisziplinären Dialogs im Mittelpunkt. Promovierende nehmen regelmäßig an wissenschaftlichen Fachkonferenzen teil. Über die verschiedenen IFS-Tagungsformate (z. B. Dortmunder Symposium der Empirischen Bildungsforschung, IFS-Bildungsdialog) erhalten sie zudem die Möglichkeit, sich mit zentralen Bildungsakteur*innen zu vernetzen. Darüber hinaus wird die Internationalität systematisch gefördert, z. B. in Form von internationalen Forschungsaufenthalten, Konferenzteilnahmen oder der Einbindung internationaler Gäste am IFS.

Der Bereich der Karriereförderung und Perspektiven unterstützt Promovierende gezielt bei der Planung und Gestaltung individueller Karrierewege – sowohl innerhalb der Wissenschaft als auch in außerakademischen Berufsfeldern. Regelmäßige Feedbackgespräche und ein umfassendes Karriereberatungsgespräch vor Abschluss der Promotion sind wichtige Bausteine auf dem Karriereweg. Durch Workshops und Beratungsangebote erwerben die Promovierenden Kompetenzen für eine erfolgreiche berufliche Entwicklung. Zudem stärkt bei Bedarf ein externes Mentoring die Karriereplanung durch individuelle Beratung und Orientierung. Mit dem IFS Outstanding Paper Award werden herausragende wissenschaftliche Leistungen sichtbar gemacht und ausgezeichnet.

Im Bereich der akademischen Selbstverwaltung und Community-Building steht die aktive Mitgestaltung des akademischen Lebens im Vordergrund. Promovierende übernehmen Verantwortung, indem sie eine*n Sprecher*in wählen und regelmäßig an Mittelbautreffen sowie an Gremien des Instituts teilnehmen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sich in Bewerbungskommissionen zur Stellenbesetzung in verschiedenen Statusgruppen zu engagieren und so Einblicke in akademische Entscheidungsprozesse zu gewinnen. Verschiedene Formate wie ein regelmäßig stattfindender Promovierendenstammtisch stärken zudem den sozialen Austausch im Alltag.

Durch diese Struktur schafft die IFS Graduate School einen Rahmen, in dem wissenschaftliche Exzellenz, interdisziplinäre Kooperation und individuelle Förderung systematisch miteinander verbunden werden. Promovierende profitieren so von einem forschungsstarken und zugleich praxisorientierten Umfeld, das sie bestmöglich auf ihre berufliche Zukunft vorbereitet. Gleichzeitig ermöglicht es die Graduate School Promovierenden, in einem transparenten Programm Credit-Points zu sammeln, die Voraussetzung für die finale Zulassung zur Promotion sind. Das Programm der IFS Graduate School wird durch weitere Angebote zum wissenschaftlichen Austausch und Praxistransfer am IFS ergänzt und zugleich durch die Angebote des Graduiertenzentrums der TU Dortmund sowie der universitätsübergreifenden Research Academy flankiert.





