Internationale Aktivitäten am IFS
Die Anbindung an die internationale wissenschaftliche Community ist für das IFS von großer strategischer Bedeutung. So ist das IFS in der nationalen und internationalen Spitzenforschung verankert. Darüber hinaus veröffentlichen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler regelmäßig ihre Forschungsergebnisse in englischsprachigen Fachzeitschriften oder stellen sie auf internationalen Konferenzen vor. Zudem werden regelmäßig Gastaufenthalte realisiert; so verbringen einerseits Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Forschungsaufenthalte im Ausland, und andererseits kommen Gastdozierende aus dem Ausland für Forschungsaufenthalte, Projektaustausch oder Gastvorträge ans Institut. Schließlich zeichnet sich auch der Bereich Lehre am Institut durch seine internationale Ausrichtung aus, da es bspw. Lehrkonzepte zur Implementierung interkultureller Bildung in die Lehrerausbildung gibt.

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IGLU-Studie: Der Wortschatz prägt Bildungsungleichheit im Lesen
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Jedes vierte Kind verlässt laut der Internationalen Grundschul-Lese-Untersuchung (IGLU) von 2021 die Grundschule, ohne ausreichend gut lesen zu können. Besonders betroffen sind Kinder aus sozial benachteiligten und zugewanderten Familien. Aktuelle Analysen auf Basis der IGLU-Daten zeigen nun deutlich: Diese Ungleichheit der Lesekompetenz je nach familiärem Hintergrund wird im Wesentlichen durch den Wortschatz der Kinder erklärt. Das Dekodieren, also das flüssige Entziffern von Wörtern, spielt bei gleichzeitiger Berücksichtigung hingegen nur eine untergeordnete Rolle bei der Erklärung der Kompetenzunterschiede. Zur Bekämpfung von Ungleichheit in der Lesekompetenz braucht es deshalb neben flüssigem Lesen auch eine systematische Wortschatzförderung.
Weitere Informationen: Pressemitteilung und Kurzbericht





