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Projektabschluss „Effekte und Moderatoren von Stereotype threat in Wortschatz-Lernsituationen von türkischstämmigen Schülerinnen und Schülern an Grund- und weiterführenden Schulen“

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Foto von drei Jugendlichen auf dem Schulhof im Gespräch miteinander, sowie ein blaues und grünes Feld mit dem Projektnamen und Logos der TU Dortmund, IFS und der DFG © Christian Schwier​/​adobestock.com, bearbeitet vom IFS​/​TU Dortmund

Das DFG-geförderte Projekt „Effekte und Moderatoren von Stereotype threat in Wortschatz-Lernsituationen von türkischstämmigen Schülerinnen und Schülern an Grund- und weiterführenden Schulen“ ist nach vierjähriger Laufzeit erfolgreich beendet. In Grund- und weiterführenden Schulen stand die Frage im Fokus, ob sich die Bedrohung durch Stereotype auf das Wortschatzlernen auswirkt. An weiterführenden Schulen wurde zusätzlich untersucht, ob die Bedrohung durch Stereotype die Stressreaktion (Speichel-Amylase, Speichel-Cortisol) beeinflusst. Darüber hinaus wurden moderierende als auch mediierende Faktoren untersucht. Während sich keine statistisch signifikanten Effekte auf das Wortschatzlernen zeigten, ergaben sich Effekte auf die Stressreaktion: Eine explizite Aktivierung des Stereotyps, also ein direkter Verweis auf Unterschiede im Wortschatzlernen zwischen bestimmten Gruppen, führte zu einer Erhöhung der Alpha-Amylasewerte von der Baseline- zur Postmessung. Da Stress das Lernen beeinträchtigen kann, betonen die Ergebnisse, wie wichtig es ist, Stereotype im Schulkontext nicht zu aktivieren. Die Forschungsergebnisse für die Grundschule stehen bereits open access zur Verfügung.

Anfahrt & Lageplan

Die günstigsten Autobahnabfahrten finden Sie auf der B 1/A 40 (Dort­mund-Barop) (näher zum Cam­pus Nord) und auf der A45 (Dort­mund-Eichlinghofen). An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert. Im lokalen Straßennetz finden sich Wegweiser zum Cam­pus Nord, auf dem sich auch der Cam­pus Treff befindet. Von der Emil-Figge-Straße führt die Einfahrt Nr. 18 und vom Vogelspothsweg die Einfahrt Nr. 23 zu Parkplätzen in der Nähe des Veranstaltungsorts.

Vom Hauptbahnhof Dort­mund fährt auf Gleis 7 die S-Bahn „S1“ in Rich­tung Solingen bis zur Haltestelle „Dort­mund-Uni­ver­si­tät“ (Preisstufe A). Die S-Bahn fährt in der Hauptzeit an Werktagen im 15-Minuten-Takt und benötigt ca. 6 Minuten. Von Düsseldorf aus fährt die S-Bahn im 30-Minuten-Takt. Direkt an der S-Bahn-Station finden Sie das CDI-Ge­bäu­de, in dem sich das Institut für Schul­ent­wicklungs­forschung befindet.

Zu den Wahrzeichen der Uni­ver­si­tät gehört die H-Bahn, die auf dem Cam­pus-Nord zwei Endpunkte hat. Der eine befindet sich direkt über der S-Bahn-Station und ist von ihr bequem mit Aufzügen erreichbar. Der andere befindet sich im Zen­trum des Cam­pus Nord an der Brücke zwischen der Uni­ver­si­täts­bi­blio­thek und der Mensa, gleich neben dem Au­di­max. Die H-Bahn fährt von hier aus zum Cam­pus Süd und zum Stadtteil Eichlinghofen.

Dort­mund hat einen Flugplatz, der mit einigen Zielen in Mitteleuropa verbunden ist. Regelmäßige Flugverbindungen gibt es bei­spiels­weise nach Amsterdam, Berlin, Dresden, Katowice, Krakau, Leipzig-Halle, London, Mün­chen, Nürnberg, Paris, Posen, Stuttgart, Wien und Zürich. Für die rund 20 Ki­lo­me­ter vom Flugplatz Dort­mund zum Cam­pus kann man den Bus zum Hauptbahnhof und von dort die S-Bahn benutzen. Schneller ist in der Regel die Nutzung eines Taxis. Weitaus mehr in­ter­na­ti­o­na­le Flugverbindungen bietet der etwa 60 km entfernte Rhein-Ruhr-Flughafen in Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.