Ulrich Ludewig im Hungry Minds Podcast zur Lesekrise
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Im Podcast Hungry Minds – Eine Generation, die fordert spricht die Journalistin Ronja Ebeling mit ihren Gästen über Themen rund um die Lebens- und Arbeitsperspektive der jungen Generation. In der neusten Folge ist Dr. Ulrich Ludewig vom IFS zu Gast.
Die Folge „Wie groß ist die Lesekrise?“ thematisiert die wachsenden Herausforderungen der Leseförderung in Deutschland. Im Gespräch erläutert Dr. Ulrich Ludewig die zentralen Ergebnisse der IGLU-Studie und ordnet deren Bedeutung für Bildung und Gesellschaft ein.
Rund und ein Viertel der Viertklässlerinnen und Viertklässler erreicht den Mindeststandard im Lesen nicht. Diese Kinder können Lesen noch nicht sicher als Werkzeug zum Lernen nutzen, was sich auf ihre Leistungen in nahezu allen Schulfächern auswirkt und häufig bis in die Sekundarstufe fortbesteht.
Ein Schwerpunkt des Gesprächs ist die Bedeutung früher Sprach- und Leseförderung. Gemeinsames Lesen in der Familie, der Zugang zu Büchern sowie Programme wie „Lesestart 1-2-3“ können dazu beitragen, Lesekompetenz frühzeitig zu stärken und Bildungsungleichheiten zu verringern.
Abschließend betont Ludewig, dass die Lesekrise weitreichende Folgen für Bildungserfolg, gesellschaftliche Teilhabe und die Fachkräftesicherung hat. Um den negativen Trend umzukehren, seien frühzeitige Prävention, evidenzbasierte Leseförderung und eine stärkere Unterstützung von Schulen erforderlich.




