Skills and attitudes of (pre-service) teachers in a modern migration society
In der Studie SAMMS stehen motivationale Komponenten des kulturresponsiven Unterrichtens, als zentraler Aspekt eines positiven Umgangs mit kulturell-ethnisch heterogenen Lerngruppen in der Schule, von Lehrkräften und Lehramtsstudierenden im Fokus. Als Einflussfaktoren für diese motivationalen Aspekte werden dabei insbesondere interkulturelle Kompetenzen wie ein kritisches Bewusstsein, implizite und explizite Einstellungen sowie Werte der (angehenden) Lehrkräfte betrachtet. Außerdem wird erforscht, welche Faktoren diese Zusammenhänge vermitteln oder moderierend beeinflussen können.
Gefördert von
Eigenmittel Juniorprofessur Stang-Rabrig
Projektbeschreibung
Das Projekt SAMMS untersucht, welche Faktoren bei Lehramtsstudierenden und Lehrkräften die Motivation und Selbstwirksamkeit für den Umgang mit heterogenen Lerngruppen und kulturresponsives Unterrichten prägen. Im Fokus stehen dabei beispielsweise ein kritisches Bewusstsein für gesellschaftliche Ungleichheiten, Werte sowie Einstellungen der (angehenden) Lehrkräfte.

Kulturresponsives Unterrichten ist ein zentraler Indikator für einen positiven Umgang mit ethnisch-kultureller Vielfalt in Schulklassen. Die Umsetzung im schulischen Alltag ist dabei weitgehend von der Selbstwirksamkeit und Motivation (angehender) Lehrkräfte für den Umgang mit Heterogenität geprägt. Interkulturelle Kompetenzen von Lehramtsstudierenden und Lehrkräften, also Wissen, Werte, Einstellungen, Fähigkeiten und Handlungen mit Blick auf kulturelle Vielfalt, sind dabei wichtige Stellschrauben, die motivationale Aspekte für den Umgang mit Heterogenität positiv beeinflussen können.
Im Projekt SAMMS wird daher zum einen der Frage nachgegangen, wie die direkten und indirekten Zusammenhänge zwischen interkulturellen Kompetenzen wie kritischem Bewusstsein, Werten und Einstellungen gegenüber kultureller Heterogenität mit motivationalen Aspekten des kulturresponsiven Unterrichtens ausgeprägt sind. Darüber hinaus wird tiefergehend untersucht, welche Faktoren vermittelnd beziehungsweise moderierend für diese Zusammenhänge wirken, wie beispielsweise die ethnische Identität der (angehenden) Lehrkräfte. Um diese Fragestellungen zu beantworten werden bundesweit Lehramtsstudierende und bereits im Beruf tätige Lehrkräfte quantitativ befragt






