Forschung am IFS
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des IFS forschen in interdisziplinär zusammengesetzten Teams zu den genannten Themen der empirischen Schulentwicklungs- und Bildungsforschung, wobei insbesondere erziehungswissenschaftliche, psychologische und soziologische Theorien diskutiert, weiterentwickelt und empirisch überprüft werden. In Abhängigkeit vom jeweiligen Forschungsprojekt kommen dabei eine Vielzahl von Forschungsdesigns (z.B. Längsschnitt, Large-Scale, Experiment, Intervention), Erhebungsmethoden (u.a. Fragebögen, Interviews, Kompetenztests, Videographie) und quantitativen und qualitativen Auswertungsmethoden zum Einsatz.

Das IFS beteiligt sich aktiv durch Publikationen, Vorträge und Konferenzbeteiligungen sowie durch interdisziplinäre Verbundforschungsprojekte am nationalen und internationalen fachwissenschaftlichen Austausch. Zudem pflegt das IFS enge Kontakte zu Schulen und weiteren Strukturen der Bildungsadministration. Diese Praxisnähe mit dem damit verbundenen Wissenstransfer und der nationale und internationale fachwissenschaftliche Austausch machen in ihrer Kombination eine besondere Stärke des Instituts aus.
Forschungsbericht
In regelmäßigen Abständen veröffentlicht das IFS seine Aktivitäten in einem Forschungsbericht und stellt diesen zum Download als PDF bereit: Forschungsbericht 2022-2023.
Aktuelle Forschungsprojekte am IFS
Aktuelles aus der Forschung
Neuer Artikel in Learning and Individual Differences erschienen
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Die Studie „Perceived motivational support in elementary school: Perceptual agreement and its associations with academic outcomes“ von Jennifer Igler, Annika Ohle-Peters, Annika Teerling, Olaf Koller und Nele McElvany untersucht die Übereinstimmung zwischen Lehrkraft- und Schüler:innenwahrnehmungen von motivationaler Unterstützung im Grundschulunterricht sowie deren Zusammenhang mit Lesemotivation und Leseleistung.
Die Datengrundlage stammt aus „BiSS-EvalLesen“, einem Evaluationsprojekt der Bund-Länder-Initiative „Bildung durch Sprache und Schrift“ (BiSS) und umfasst 945 Viertklässler:innen und ihre Lehrkräfte aus 57 Grundschulklassen in sechs deutschen Bundesländern. Analysiert wurde die Übereinstimmung der Wahrnehmung des Erlebens von Kompetenz, Autonomie und sozialer Eingebundenheit zwischen Schüler:innen und Lehrkräften sowie Zusammenhänge zu intrinsischer Lesemotivation und Leseleistung.
Die Ergebnisse zeigen insgesamt eine geringe Übereinstimmung zwischen Lehrkraft- und Schüler:innenwahrnehmungen motivationaler Unterstützung. Besonders deutlich überschätzten Lehrkräfte die von Schüler:innen wahrgenommene Autonomieunterstützung. Zugleich zeigte sich, dass eine höhere Übereinstimmung zwischen den Wahrnehmungen mit einer stärkeren intrinsischen Lesemotivation und besseren Leseleistungen der Schüler:innen zusammenhing.
Die Befunde verdeutlichen die Bedeutung einer sensiblen Wahrnehmung individueller Unterstützungsbedarfe im Unterricht und unterstreichen die Relevanz von Schüler:innenfeedback für die Weiterentwicklung motivational unterstützender Lehr-Lernprozesse.
Zum Beitrag: Artikel in Learning and Individual Differences


























