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Fakultät Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bildungsforschung

Neuer Artikel in Social Psychology of Education erschienen

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Porträt von Birgit Heppt neben dem Journalcover "Social Psychology of Education" © 2026 Springer Nature & Birgit Heppt
Der Artikel befasst sich mit der Anzahl von Büchern im Haushalt und ihrem Zusammenhang mit schulischen Leistungen.

Die Studie „Number of books at home and student achievement: new insights from two assessment methods and their interplay with the home literacy environment“ von Birgit Heppt, Anna Volodina, Patricia A. Iglesias und Melanie Revilla untersucht, wie verschiedene Maße zur Erfassung von Büchern im Haushalt mit schulischen Leistungen und der häuslichen Lernumgebung zusammenhängen.
Auf der Grundlage von Querschnittsdaten von 332 Eltern von Grundschulkindern der Klassen 1, 3 und 5 in Spanien analysieren die Autorinnen, wie verschiedene Varianten der Bücherfrage (Kinderbücher vs. Erwachsenbücher) mit der häuslichen Lernumgebung und den schulischen Leistungen zusammenhängen und welche Rolle die Erhebungsmethode spielt. Die Anzahl der Bücher wurde zum einen über eine offene Angabe in einem Online-Fragebogen erfasst. Zum anderen wurden die Teilnehmenden gebeten, die Bücher in ihrem Haushalt mithilfe einer App zu fotografieren.
Die Ergebnisse zeigen, dass insbesondere die Anzahl an Kinderbüchern – im Gegensatz zu Büchern für Erwachsene – mit besseren Leistungen in Spanisch und Mathematik zusammenhängt. Zudem lässt sich die Qualität der häuslichen Lernumgebung durch die Anzahl der Kinderbücher erklären, sie hängt jedoch nicht direkt mit den schulischen Leistungen der Grundschulkinder zusammen.
Der Vergleich der beiden Erhebungsmethoden zeigt eine hohe Übereinstimmung zwischen den offenen Angaben zur Anzahl der Bücher und den mittels Fotos erfassten Büchern, wobei die Fragen deutlich höhere Rücklaufquoten erzielen. Die Befunde sprechen dafür, offene Fragen als praktikable und valide Methode zur Erfassung der Bücheranzahl in der Bildungsforschung einzusetzen.

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