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Impressionen und Programm der Tagung am 22. Juni 2017

3. Dortmunder Symposium der Empirischen Bildungsforschung „Bedingungen erfolgreicher Bildungsverläufe in gesellschaftlicher Heterogenität“



Herausgeberband zur Tagung

Cover des Herausgeberwerks 3. Dort­mun­der Symposium der Empirischen Bil­dungs­for­schung: „Be­din­gun­gen er­folg­rei­cher Bildungsverläufe in ge­sell­schaft­li­cher Heterogenität“ © Waxmann

Bedingungen erfolgreicher Bildungsverläufe in gesellschaftlicher Heterogenität sind ein wichtiges Thema der Bildungsforschung und von zentraler Relevanz für die Bildungspraxis. Studien der letzten Jahrzehnte haben unterschiedliche Bereiche der sich ständig wandelnden gesellschaftlichen Heterogenität in den Blick genommen. Diese werden häufig in soziale Heterogenität, kulturelle/sprachliche Heterogenität und Leistungsheterogenität differenziert, wobei Interaktionen zwischen diesen Bereichen bestehen.

Im Rahmen des 3. Dortmunder Symposiums der Empirischen Bildungsforschung wurden Theorien und der aktuelle Stand der Forschung aus unterschiedlichen Fachdisziplinen beleuchtet und Implikationen für die Empirische Bildungsforschung aufgezeigt. Dieser Band umfasst die dort diskutierten Beiträge, die sich in unterschiedlichen methodischen und inhaltlichen Ansätzen dem Tagungsthema vor allem anhand von Fragen zu möglicher Reduktion von Leistungsheterogenität sowie zu Ungleichheiten bei Bildungsübergängen näherten.

Weitere Informationen


Programm

10:45

Eröffnung und Einführung in das Thema

Prof. Dr. Nele McElvany (Geschäftsführende Direktorin des IFS)
 

Grußworte

Prof. Dr. Insa Melle (Prorektorin Studium der TU Dortmund)
Prof. Dr. Thomas Goll (Dekan der Fakultät Erziehungswissenschaft, Psychologie und Soziologie)
11:05

Plenumsvortrag aus soziologischer Perspektive zu dem Thema
„Die Rolle von Kompetenzen und Gelegenheitsstrukturen für die Ausbildungschancen von leistungsschwachen Jugendlichen“

Prof. Dr. Heike Solga (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung)

Kurzkommentare aus der Erziehungswissenschaft, der Fachdidaktik und der Psychologie zu dem Vortrag

Prof Dr. Rainer Watermann (Freie Universität Berlin)
Prof. Dr. Susanne Prediger (TU Dortmund)
Prof. Dr. Joachim Wirth (Ruhr-Universität Bochum)

mit Plenumsdiskussion
12:50 Posterausstellung der Nachwuchswissenschaftler/innen
Mittagspause
14:00 Verleihung des Waxmann Posterpreises
13:35

Kurzvorträge

Dr. Lysann Zander (Freie Universität Berlin)
Dr. Franziska Schwabe (TU Dortmund)

mit Kommentaren von
Prof. Dr. Dr. h.c. Ingrid Gogolin (Universität Hamburg)
Prof. Dr. Holger Horz (Goethe-Universität Frankfurt am Main)
Prof. Dr. Marita Jacob (Universität zu Köln)
Prof. Dr. Ricarda Steinmayr (TU Dortmund)
14:50

Vorstellung und Diskussion der BERLIN-Studie als einer zentralen, aktuellen Untersuchung

Prof. Dr. Kai Maaz (Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation)

mit Plenumsdiskussion

15:35 Kaffeepause
15:55

Themenstatement zu sozialer Ungleichheit im Bildungsverlauf

Prof. Dr. Steffen Schindler (Universität Bamberg)

mit Plenumsdiskussion

16:25

Standpunktdiskussionen: „Migration und Bildung“

Bedeutung der Erstsprache Prof. Dr. Ilonca Hardy (Goethe-Universität Frankfurt am Main)

Effekte der Differenzierung im Bildungssystem Prof. Dr. Hartmut Esser (Universität Mannheim)

mit Plenumsdiskussion

17:15 Abschluss

Anfahrt & Lageplan

Die günstigsten Autobahnabfahrten finden Sie auf der B 1/A 40 (Dort­mund-Barop) (näher zum Cam­pus Nord) und auf der A45 (Dort­mund-Eichlinghofen). An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert. Im lokalen Straßennetz finden sich Wegweiser zum Cam­pus Nord, auf dem sich auch der Cam­pus Treff befindet. Von der Emil-Figge-Straße führt die Einfahrt Nr. 18 und vom Vogelspothsweg die Einfahrt Nr. 23 zu Parkplätzen in der Nähe des Veranstaltungsorts.

Vom Hauptbahnhof Dort­mund fährt auf Gleis 7 die S-Bahn „S1“ in Rich­tung Solingen bis zur Haltestelle „Dort­mund-Uni­ver­si­tät“ (Preisstufe A). Die S-Bahn fährt in der Hauptzeit an Werktagen im 15-Minuten-Takt und benötigt ca. 6 Minuten. Von Düsseldorf aus fährt die S-Bahn im 30-Minuten-Takt. Direkt an der S-Bahn-Station finden Sie das CDI-Ge­bäu­de, in dem sich das Institut für Schul­ent­wicklungs­forschung befindet.

Zu den Wahrzeichen der Uni­ver­si­tät gehört die H-Bahn, die auf dem Cam­pus-Nord zwei Endpunkte hat. Der eine befindet sich direkt über der S-Bahn-Station und ist von ihr bequem mit Aufzügen erreichbar. Der andere befindet sich im Zen­trum des Cam­pus Nord an der Brücke zwischen der Uni­ver­si­täts­bi­blio­thek und der Mensa, gleich neben dem Au­di­max. Die H-Bahn fährt von hier aus zum Cam­pus Süd und zum Stadtteil Eichlinghofen.

Dort­mund hat einen Flugplatz, der mit einigen Zielen in Mitteleuropa verbunden ist. Regelmäßige Flugverbindungen gibt es bei­spiels­weise nach Amsterdam, Berlin, Dresden, Katowice, Krakau, Leipzig-Halle, London, Mün­chen, Nürnberg, Paris, Posen, Stuttgart, Wien und Zürich. Für die rund 20 Ki­lo­me­ter vom Flugplatz Dort­mund zum Cam­pus kann man den Bus zum Hauptbahnhof und von dort die S-Bahn benutzen. Schneller ist in der Regel die Nutzung eines Taxis. Weitaus mehr in­ter­na­ti­o­na­le Flugverbindungen bietet der etwa 60 km entfernte Rhein-Ruhr-Flughafen in Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.