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Fakultät Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bildungsforschung

Beitrag in Contemporary Educational Psychology erschienen

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Dunkelgrüner Hintergrund mit weißen Schriftzug Contemporary Educational Psychology und hellgrünen Schriftzug CEP © Elsevier

Benden, D. & Lauermann, F. (2023). Searching for short-term motivational alignment and spillover effects: A random intercept cross-lagged analysis of students’ expectancies and task values in math-intensive study programs. Contemporary Educational Psychology, 73. Article 102166. doi.org/10.1016/j.cedpsych.2023.102166

Der Artikel von Daria Benden und Fani Lauermann zu „Searching for short-term motivational alignment and spillover effects: A random intercept cross-lagged analysis of students’ expectancies and task values in math-intensive study programs“ untersucht auf Grundlage der Erwartungs-Wert-Theorie von Eccles Veränderungsprozesse und Zusammenhänge der kurs- bzw. wochenspezifischen Erfolgserwartung und subjektiven Werten von Studierenden im Verlauf von verpflichten Mathematikveranstaltungen in der Studieneingangsphase. Random-Intercept Cross-Lagged Panelanalysen zeigten eine zunehmende Angleichung zwischen den kursspezifischen (d.h. summativen) Erfolgserwartungen und Wertüberzeugungen im Laufe des Semesters. Diese Angleichung war mit unidirektionalen „Spillover-Effekten“ (d.h. kreuzverzögerten Effekten) verbunden: Positive Abweichungen in der Erfolgserwartung von der persönlichen Baseline sagten spätere positive Abweichungen in den subjektiven Werten vorher. Im Gegensatz dazu wurden keine signifikanten Angleichungs- und Spillover-Effekte für die wochenspezifischen (d.h. situationsspezifische) motivationalen Überzeugungen am Anfang des Semesters gefunden. Zudem zeigte sich, dass die Kohärenz zwischen Erfolgserwartung und subjektiven Werten signifikant für Studierende, die ihre Mathematikveranstaltung nicht bestanden haben oder im Verlauf des Semesters abgebrochen haben, höher war als für erfolgreiche Studierende. Diese Ergebnisse unterstreichen, dass summative und situationsspezifische motivationale Überzeugungen unterschiedliche Entwicklungsprozesse aufweisen können, und deuten darauf hin, dass Angleichungs- und Spillover-Prozesse maladaptiv für Studienerfolg in anspruchsvollen MINT-Kontexten sein können.