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Fakultät Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bildungsforschung
Laufzeit 01.02.2024 – 30.07.2025

Lesekompetenz fördern durch Künstliche Intelligenz und digitale Stories

Das von der Vodafone Stiftung geförderte Kooperationsprojekt mit der Goethe-Universität Frankfurt „Lese-KI:DS“ hat zum Ziel, die Lesekompetenz von Schülerinnen und Schülern durch ein Lesetrainingsprogramm mit Hilfe von KI-generierten Texten zu verbessern. Im Rahmen des Projekts durchlaufen die Schüler das Lesetrainingsprogramm mit evidenzbasierten Komponenten zur Leseförderung, können aber den Inhalt der Texte selbst bestimmen. Teil des Projekts ist eine randomisierte Kontrollgruppenstudie, um die Wirksamkeit des Programms zu untersuchen.

Projektbeschreibung

Das Projekt „Lese-KI:DS“, initiiert vom Institut für Schulentwicklungsforschung in Kooperation mit der Goethe-Universität Frankfurt und der Vodafone Stiftung, verfolgt das Ziel, die Lesekompetenz von Schüler*innen durch ein innovatives Lesetrainingsprogramm zu steigern. Es nutzt KI-generierte Texte, die sich an den individuellen Interessen und Fähigkeiten der Teilnehmenden orientieren, um die Lesemotivation und -fähigkeiten nachhaltig zu fördern.

Grüner Schriftzug Lese-KI:DS

Über einen Zeitraum von 24 Wochen werden ca. 25 Lehrkräfte das Programm in ihren Klassen implementieren. Die Wirksamkeit des Programms wird durch eine randomisierte Kontrollgruppenstudie evaluiert, mit Fokus auf Verbesserungen in Lesemotivation, Leseselbstkonzept, Lesekompetenz und Leseflüssigkeit. Durch die Personalisierung der Inhalte und die evidenzbasierten Lehrmethoden strebt „LeseKI:DS“ signifikante Fortschritte in der Lesekompetenz der Schüler*innen an.

Die zentralen Ziele des Projektes sind:

  • Schaffung eines strukturierten Lesetrainings, das evidenzbasierte Fördermodule enthält und bei dem die Kinder personalisierte Lesematerialien erhalten.
  • Schulung von Lehrkräften für die Durchführung des Lesetrainings
  • Untersuchung der Forschungsfragen:
    • Zeigen Kinder, die mit KI-generierten und personalisierten Texten lernen, bessere Entwicklungsverläufe hinsichtlich ihrer Lesemotivation, ihres Leseselbstkonzepts, ihrer Leseflüssigkeit und ihrer Lesekompetenz als Kinder, die nicht-personalisierte Texte lesen?
    • Fällt es Kindern, die mit KI-generierten und personalisierten Texten lernen, einfacher die Aufgaben des Lesetrainings zu absolvieren, als Kindern die, die nicht-personalisierte Texte lesen?
    • Welche Lehren können aus der Studie für die Verbesserung des Trainingsprogramms gezogen werden?

Wissenschaftliche Leitung

Projektmitarbeiterinnen und Projektmitarbeiter

Externe Projektpartnerinnen und -partner