Physics Outreach in Schools: Evaluating New Interventions for Excellence (PHOENIX)
Als Teil des Exzellenzclusters „Center for Chiral Electronics“ (EXC 3112), der im Rahmen der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder an den Universitäten Halle-Wittenberg, FU Berlin und Regensburg mit der TU Dortmund als institutionellem Partner gefördert wird, untersucht das Projekt PHOENIX die Frage, wie junge Menschen für Naturwissenschaften und konkret Physik gewonnen werden können. Dazu werden mit Blick auf Kurs- und Studienfachwahlen unterschiedliche Interventionsansätze mit dem Ziel entwickelt und evaluiert, dass Schüler*innen Physik als relevant und als potenziell für sich selber in ihrem Selbstbild passend wahrnehmen. Insbesondere stehen dabei auch in dem Feld unterrepräsentierte Gruppen im Fokus.
Gefördert von


Projektbeschreibung
Zentrales Ziel des Projekts PHOENIX ist die Untersuchung der Frage, wie junge Menschen nachhaltig für Naturwissenschaften und konkret Physik gewonnen werden können. Dazu werden unterschiedliche Interventionsansätze mit dem Ziel entwickelt und evaluiert, dass Schüler*innen Physik als relevant und als potenziell für sich selber in ihrem Selbstbild passend wahrnehmen und sie auf dieser Basis entsprechende Kurswahlen in der Schule oder Studienfachwahlen an der Universität treffen.

Die verschiedenen Interventionsansätze beruhen auf etablierten Konzepten, beispielsweise der Förderung der wahrgenommenen Relevanz von Physik, dem Einsatz von positiven Vorbildern und Nature of Science-Ansätzen. Durch eine enge Zusammenarbeit mit den Kooperationspartner*innen an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Universität Regensburg werden so bei der Entwicklung, Durchführung und Evaluation der Intervention psychologische sowie fachdidaktische Perspektiven gewinnbringend berücksichtigt und integriert.
Die langfristig angelegte Studie begleitet Schüler*innen ab der neunten Klasse bis nach ihrem Schulabschluss. Während der Schulzeit werden jährlich Interventionseinheiten durchgeführt. An der Intervention nehmen alle Schüler*innen teil, wobei diejenigen Gruppen von Schüler*innen, die trotz guter Potenziale im Bereich Physik häufig unterrepräsentiert sind, besonders im Fokus stehen. Dies sind vor allem Mädchen und junge Frauen sowie Schüler*innen aus nichtakademischen Haushalten und Familien mit Zuwanderungsgeschichte. Insgesamt werden etwa 1.500 Schüler*innen aus 45 Schulen in den Bundesländern Bayern, Berlin und Sachsen-Anhalt sowie weitere Schulen in NRW an der Interventionsstudie teilnehmen.
Das Projekt PHOENIX ist Teil des Outreach-Programms des Exzellenzclusters „Center for Chiral Electronics“ (EXC 3112), ein Verbundprojekt der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, der Freien Universität Berlin und der Universität Regensburg, in Kooperation mit weiteren Einrichtungen wie beispielsweise dem Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik und dem Institut für Schulentwicklungsforschung an der Technischen Universität Dortmund.
Wissenschaftliche Leitung
Erweiterte Projektleitung
Projektmitarbeiterinnen und Projektmitarbeiter
Externe Projektpartnerinnen und -partner
- Prof. Dr. Thorid Rabe (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Institut für Physik)
- Prof. Dr. Karsten Rincke (Universität Regensburg, Didaktik der Physik)
Assoziierte Mitarbeiterinnen und -mitarbeiter
- Dr. Sebastian Vogel (IFS, TU Dortmund)
Scientific Advisory Board
PHOENIX wird von renommierten internationalen und nationalen Expert*innen unterstützt.
Weitere Informationen
Weitere Informationen zum Exzellenzcluster finden Sie hier: Center for Chiral Electronics






